Aufkommens- und Verteilungswirkungen

Vermögen entscheidet über Macht, Teilhabe und Zukunft – und in Deutschland ist diese Macht extrem ungleich verteilt. Diese Ungleichheit betrifft die Lebensrealität der Menschen direkt. Während einige wenige immensen privaten Reichtum anhäufen, fehlen den Kommunen Mittel für Schulen, Infrastruktur und soziale Sicherheit, sodass die Kommunen bspw. ihre Krankenhäuser privatisieren mussten. Eigentum verschafft Gestaltungsmacht – wer keines besitzt, bleibt oft abhängig von den Entscheidungen anderer.

Wir als Fraktionsvorsitzende der Linken sagen deutlich: So darf es nicht bleiben. Extreme Vermögenskonzentration bei wenigen gefährdet den sozialen Zusammenhalt und die demokratische Kontrolle wirtschaftlicher Macht. Eine Vermögensteuer nach unserem Modell würde besonders ostdeutschen Haushalten und Kommunen neue Handlungsspielräume eröffnen, Investitionen ermöglichen und strukturelle Benachteiligungen abbauen.

Die Studie des DIW liefert dafür eine solide empirische Grundlage. Sie zeigt, wie politische Entscheidungen Ungleichheiten schaffen – und wie gezielte Umverteilung, öffentliche Investitionen und gerechte Eigentumsverhältnisse gleiche Chancen und Lebensverhältnisse ermöglichen können. Eine demokratische Gesellschaft braucht nicht nur Einkommen, sondern auch Vermögen – für Sicherheit, Mitbestimmung und eine Zukunft, die alle mitgestalten können.

Hier können Sie die Studie einsehen.


Hier ist der Bericht des Radio Bremen-Regionalmagazins “buten un binnen” dazu einsehbar.