Wir bedauern den Rücktritt von Lea Voigt
Die Linksfraktion bedauert den Rücktritt eines weiteren stellvertretenden Mitglieds des Bremer Staatsgerichtshofs.
Die Fraktionsvorsitzenden Sofia Leonidakis und Nelson Janßen erklären: „Wir bedauern den Rücktritt sehr, das ist ein großer Verlust für den Staatsgerichtshof. Lea Voigt hat sich als profilierte Strafverteidigerin und Juristin weit über Bremen hinaus einen Namen gemacht. Mit ihrer fachlichen Expertise und ihrer professionellen Hartnäckigkeit prägte sie wichtige, zuweilen für staatliche Akteure auch unbequeme Verfahren. Unter anderem vertrat sie die Whistleblower*innen im Feuerwehrskandal sowie eine Betroffene des rechten Brandanschlags auf das Jugendfreizeitheim Friese. Derzeit ist sie Rechtsbeistand der Mutter des in Oldenburg von einem Polizisten erschossenen Mannes.
Auch wissenschaftlich bringt sie ihre Expertise ein: Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Bremen und Mitglied der Redaktion der renommierten Fachzeitschrift ‚Strafverteidiger‘. Zudem war sie wiederholt als Sachverständige in Anhörungen von Landesparlamenten und des Deutschen Bundestages gefragt.Ihr Engagement für Rechtsstaatlichkeit und die Rechte von Betroffenen verdient große Anerkennung und Respekt.“

