Solidarisch an der Seite queerer Menschen
Nelson Janßen, Vorsitzender der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft, erklärt: „Wir denken an alle queeren Menschen und ihre Verbündeten, insbesondere in Bremen, die durch diese tödliche Gewalt eingeschüchtert und bedroht werden sollen.
Es ist noch zu früh, um bereits Schlussfolgerungen zu ziehen, weshalb ein bekannter islamistischer Gefährder und Gewalttäter mit einem Auto in eine Versammlung fahren konnte. Wir werden die Aufarbeitung dieser Tat aber aufmerksam verfolgen, auch um mögliche Schlussfolgerungen für den Bremer CSD ziehen zu können. Wir erwarten, dass die Bundesregierung ihre Kürzungs- und Vernachlässigungspolitik gegenüber queeren Verbänden überdenkt, die maßgeblich auch zur Sicherheit queerer Menschen beitragen.“
Anna Fischer, Landessprecherin der Linken in Bremen und Bremerhaven, ergänzt: „Beim CSD in Bremen in knapp vier Wochen werden wir gerade auch für diejenigen auf die Straße gehen, die es nicht mehr können oder sich nicht trauen. Queere Sichtbarkeit und queere Rechte wurden immer schon erkämpft - in diesem Sinne verstehen wir auch in den heutigen Zeiten die Demonstration zum Christopher-Street-Day. Egal ob es um die Behauptung gegen fundamentalistische oder rechtsextreme Gewalt geht, die Finanzierung von queeren Verbänden oder die rechtliche und politische Gleichstellung von queeren Identitäten und Lebensentwürfen - wir stehen in diesen Auseinandersetzungen an der Seite von queeren Menschen und sind Teil dieser Kämpfe.“

