Ergebnisse der 28. UN-Klimakonferenz ‘COP28‘ unbefriedigend

In Dubai haben bei der Weltklimakonferenz zwei Wochen lang Vertreter*innen aus gut 200 Staaten über Klimaschutz diskutiert. Ein Streitpunkt war dabei vor allem der Ausstieg aus der fossilen Energie.

Dazu erklärt Muhlis Kocaağa, klima- und umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft:

 „Die 28. UN-Klimakonferenz‘COP28‘ hat mal wieder gezeigt, dass zwar alle wissen, dass es notwendig ist sich von fossilen Energieträgern zu verabschieden und konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen, aber keiner dafür die Verantwortung übernehmen will. Damit bleibt die angekündigte Abkehr von Kohle, Erdöl und Erdgas reine Symbolpolitik und die vom Klimawandel schon jetzt massiv betroffenen Länder des Globalen Südens und die Inselstaaten werden mit den Folgen weiterhin größtenteils allein gelassen, auch weil die Finanzierungszusagen immer noch viel zu niedrig sind.

Umso wichtiger ist es, dass wir hier in Bremen und Bremerhaven konsequent an der klimaneutralen Transformation arbeiten und unsere CO2-Emissionen stark senken. Deswegen ist auch unser Klimaschutzpaket so wichtig, wir müssen in den Klimaschutz investieren und die Verantwortung übernehmen.“