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Abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren muss bleiben!

In einer Anfrage der Fraktion Die Linke kritisiert der Bremer Senat die geplante Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren als nicht den richtigen Weg. 

Dazu erklärt Sofia Leonidakis, Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke: „Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren ist keine großzügige Sonderregelung, sondern eine Anerkennung jahrzehntelanger Arbeit. Wer diese Möglichkeit abschafft, kürzt die Renten von Menschen, die über viele Jahre Beiträge eingezahlt haben. Das ist ungerecht und ignoriert die Realität vieler Beschäftigter. Wer nach Jahrzehnten harter Arbeit nicht mehr kann, darf nicht durch eine Rentenkürzung bestraft werden. Mit der viel beschworenen Leistungsgerechtigkeit hat das wirklich gar nichts mehr zu tun!“

Die ablehnende Haltung des Senats begrüßt Leonidakis: „Der Senat hat zurecht darauf hingewiesen, dass eine pauschale Abschaffung der abschlagsfreien Rente nicht der richtige Weg ist. Auch wir als Fraktion Die Linke lehnen diese Rentenkürzung ab. Sie schafft neue Unsicherheiten und kann für Menschen, die ihre Altersvorsorge und ihren Renteneintritt bereits geplant haben, zu erheblichen finanziellen Einbußen führen. Statt verlässliche Ansprüche nachträglich infrage zu stellen, brauchen wir eine solidarische Rentenpolitik, die Lebensleistung anerkennt und besondere Härten verhindert.“

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