Schwimmen darf kein Luxus sein – Für den Erhalt des Hansewasser-Hallenbades
Cindi Tuncel kommentiert die Online-Petition: „Das Hansewasser-Hallenbad darf auf keinen Fall geschlossen werden! Hier trainieren jede Woche 33 Gruppen – von Seepferdchen-Kursen über eine queere Schwimmgruppe bis hin zum Seniorenschwimmen. Das Bad ist für die Menschen in den Stadtteilen Mitte, Östliche Vorstadt und Hemelingen unverzichtbar. Immer weniger Kinder können schwimmen und lernen es immer später.“
Der Bremer Sport-Club (BSC) hat eine Online-Petition gestartet, um das Hansewasser-Hallenbades am Weserstadion zu retten. Mit dem aktuellen Bremer Bäderkonzept 2035 steht im Raum, dass das Hansewasserbad nach dem Sommer 2026 geschlossen wird.
Cindi Tuncel, sportpolitischer Sprecher der Fraktion die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert: „Das Hansewasser-Hallenbad darf auf keinen Fall geschlossen werden! Hier trainieren jede Woche 33 Gruppen – von Seepferdchen-Kursen über eine queere Schwimmgruppe bis hin zum Seniorenschwimmen. Das Bad ist für die Menschen in den Stadtteilen Mitte, Östliche Vorstadt und Hemelingen unverzichtbar. Immer weniger Kinder können schwimmen und lernen es immer später. Schon jetzt wissen viele Vereine nicht, wo sie ihr Training abhalten sollen. Auch die Zeiten für das öffentliche Schwimmen reichen längst nicht aus. Deshalb brauchen wir mehr statt weniger Wasserflächen und fordern den Erhalt des Hansewasserbades!“
Das Hansewasserhallenbad ist erst im Frühjahr 2024 wieder in den Betrieb der Bremer Bäder aufgenommen worden, so konnte das Schul- und Vereinsschwimmen erhalten werden. Bei einer Schließung des Unibades und einer Schließung des Hansewasserbades drohen massive Einschnitte in die verfügbare Wasserfläche – und damit in die kommunale Daseinsvorsorge, die das Bäderkonzept eigentlich sichern soll.
Für Cindi Tuncel steht damit fest: „Wir können uns keine weitere Schließung von Schwimmbädern leisten. Schwimmen darf nicht zum Luxus werden!“

