Linke bedankt sich bei Sascha Aulepp für ihr Engagement in der Bildungspolitik
Sofia Leonidakis und Miriam Strunge kommentieren: „Wir bedauern den Rücktritt. Sascha Aulepp hat ihre Politik immer an der Frage ausgerichtet, wie wir benachteiligte Kinder besonders fördern können, in Kita und Schule. Dafür hat sie unseren tiefen Respekt! Wir wünschen Sascha Aulepp alles erdenklich Gute und danken ihr für ihren großen und persönlichen Einsatz für gute Bildung. Den Amtsnachfolger werden wir herzlich willkommen heißen.“
Zum Rücktritt von Sascha Aulepp als Senatorin für Kinder und Bildung kommentiert Sofia Leonidakis, Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft:
„Ich bedauere den Rücktritt von Bildungssenatorin Aulepp – und die Umstände dessen. Der Job war von Anfang an anspruchsvoll: bei zunehmendem Fachkräftemangel, steigenden Kinderzahlen und wachsenden Anforderungen an die Bildungseinrichtungen. Zusätzlich hat sie das Amt auch noch während der Corona-Pandemie übernommen – das wäre für jede Person an der Ressortspitze herausfordernd gewesen. Sie hat Fortschritte vorzuweisen, diese Resultate zählen mehr als andere Aspekte. Das ist in der politischen und medialen Debatte manchmal etwas zu kurz gekommen. Vor diesem Hintergrund war die Zitterpartie verzichtbar hinsichtlich der Zukunft einer Frau im Senat, die mit viel Herzblut für die Kinder in Bremen und Bremerhaven gekämpft hat, vor allem für die Kinder, denen der Weg nicht von vornherein geebnet ist.“
Miriam Strunge, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, ergänzt: „Sascha Aulepp hat ihre Politik immer an der Frage ausgerichtet, wie wir benachteiligte Kinder besonders fördern können, in Kita und Schule. Dafür hat sie meinen tiefen Respekt! Außerdem hat sie es geschafft, den Kita Ausbau deutlich voranzutreiben und mit der Einführung des Kita-Brückenjahres jedem Kind vor dem Schulbesuch einen Kita-Alltag zu ermöglichen. Ich danke Sascha Aulepp für die kollegiale Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Kämpfen, trotz knapper Haushaltslage das Beste für die Kinder in Bremen rauszuholen.“
Leonidakis kommentiert die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für das Amt der Senatorin für Kinder und Bildung: „Das Bildungssystem in Bremen steht weiterhin vor massiven Herausforderungen. Viele Familien sind von Armut betroffen. Die Schüler*innenzahlen steigen, der Bildungserfolg hängt viel zu sehr vom Elternhaus ab und bei Leistungsvergleichen ist Bremen abgeschlagen. Wir sind als gesamte Politik gefordert, Bildungsgerechtigkeit in den Blick zu nehmen und in der Bewertung des Erreichbaren fair zu bleiben. Wir wünschen Sascha Aulepp alles erdenklich Gute und danken ihr für ihren großen und persönlichen Einsatz für gute Bildung. Den Amtsnachfolger werden wir herzlich willkommen heißen.“

