Nach Sturm „Elli“: ÖPNV muss bei Extremwetter resilienter werden
Tim Sültenfuß: „Aber auch wenn das Wetter in den vergangenen Tagen herausfordernd war, muss der ÖPNV bei Extremwetter zukünftig resilienter werden.“
Während des Wintersturms „Elli“ ist es bei der BSAG zu massiven Ausfällen und Einschränkungen gekommen. Auch heute noch sind nur wenige Straßenbahnlinien im Einsatz.
Tim Sültenfuß, verkehrspolitischer Sprecher der Bremer Fraktion Die Linke, kommentiert: „Als erstes gilt ein großer Dank den Beschäftigten der BSAG, die bei diesen schwierigen Bedingungen Fahrgäste sicher von A nach B gebracht haben. Aber auch wenn das Wetter in den vergangenen Tagen herausfordernd war, muss der ÖPNV bei Extremwetter zukünftig resilienter werden. Zeitweise waren ganze Stadtteile abgeschnitten und Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt. Vor allem für Menschen, die zur Arbeit kommen müssen und dafür auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, ist das unzumutbar.“
Auch bei der Kommunikation über Ausfälle und Einschränkungen sieht Sültenfuß Verbesserungsbedarf: „Umfassende Informationen über den Ausfall der Straßenbahnlinien und Schienenersatzverkehr konnten Fahrgäste nicht oder erst verspätet auf der Homepage oder in der VBN FahrPlaner-App finden. Gerade bei solchen Wetterverhältnissen muss die Kommunikation aktuell und verlässlich sein.“

