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Zum ersten Mal seit 25 Jahren keine Anhebung der Ticketpreise; Rot-Grün-Rot macht den öffentlichen Nahverkehr günstiger

Die VBN hat bestätigt, dass die Ticketpreis im öffentlichen Nahverkehr zum ersten Mal seit 25 Jahren nicht erhöht werden. Stattdessen gibt es eine massive Verbilligung des Stadttickets: Erwachsene mit Sozialausweis zahlen ab 1.1.2021 nur noch 25 Euro für die Monatskarte statt bisher 38,90 Euro, Kinder und Jugendliche mit Sozialausweis fahren künftig umsonst. Bereits seit 1.1.2020 ist der Nachtzuschlag abgeschafft. Lediglich der Preis für die Kurzstrecke wird leicht angehoben (von 1,45 Euro auf 1,50 Euro beziehungsweise von 1,35 Euro auf 1,40 Euro im 4er-Ticket), dafür gilt die Kurzstrecke künftig auch tarifzonenübergreifend, also beispielsweise zwischen Bremen und dem Umland.

Nelson Janßen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft:

„Rot-Grün-Rot macht den öffentlichen Nahverkehr billiger – das ist mit der Ankündigung des VBN jetzt amtlich. Die jährliche Preiserhöhung wird endlich ausgesetzt, wie im Koalitionsvertrag versprochen. Gleichzeitig werden Menschen im Leistungsbezug erheblich entlastet. Eine vierköpfige Familie im Sozialleistungsbezug, die jeden Monat das Stadtticket nutzt, hat im Jahr 2021 dadurch 1.060 Euro mehr in der Tasche. Kinder und Jugendliche mit Sozialausweis sind ab 1.1.2021 kostenlos mobil. Dafür hatten die Fraktionen von SPD, Grüne und LINKE im Juni bei den Haushaltsberatungen den Weg freigemacht.

Zusammen mit dem bereits 2020 erfolgten Wegfall des Nachtzuschlags hat Rot-Grün-Rot die Ticketpreise damit in einem ersten Schritt reformiert: Preisstabilität, Nacht-Verbilligung und eine starke soziale Komponente. Unser Ziel als LINKE ist nach wie vor der kostenlose ÖPNV für alle. Der Klimaschutz erfordert eine schnelle Verlagerung vom Auto auf den Umweltverbund in der Stadt, das hat Fridays for Future gerade in der neuen Studie zum 1,5-Grad-Ziel unterstrichen. Freie Mobilität mit Bus und Straßenbahn, verbunden mit einer konsequenten Parkraumbewirtschaftung, ist der richtige Beitrag der Städte dafür. Auf diesem Weg wollen wir weitergehen.“


Pressekontakt

Tim Ruland - Pressesprecher

fon: 0421 - 20 52 97-50
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