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Verpflichtende Selbsttests schützen Kinder und Beschäftigte in Kitas!

Erzieher*innen und Kita-Träger haben sie seit Längerem gefordert, nun kommt sie: die Testpflicht für Bremer Kita-Kinder. Heute hat der Bremer Senat die Regelung in die Corona-Verordnung aufgenommen. Bisher konnten Eltern entscheiden, ob sie ihr Kind vor dem Besuch der Kita auf eine Coronainfektion testen. Nun sind sie dazu verpflichtet. Die Kitaeinrichtungen können entscheiden, ob die Tests von den Eltern in Verbindung mit einer Erklärung durchgeführt werden oder ob sie in den Kitas erfolgen. Für Letzteres stellt das Land Bremen den Einrichtungen Lollitests zur Verfügung.

Sofia Leonidakis, Vorsitzende und kinderpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kommentiert: „Die Entscheidung für verpflichtende Schnelltests von Kita-Kindern begrüßen wir ausdrücklich. Zwar infizieren sich junge Kinder im Vergleich zu Erwachsenen wesentlich seltener mit dem Virus und geben es seltener weiter. Aber mit der Durchsetzung der Omikron-Variante hat sich die Infektionslage verändert. Die sogenannte Wand macht natürlich auch vor den Einrichtungen nicht halt – wir können eine Zunahme des Infektionsgeschehens in Kitas beobachten.

Testen ist ein wesentliches Instrument, um Infektionen früh zu erkennen und einen möglichst sicheren Betrieb in Präsenz zu gewährleisten. In dem zurzeit dynamischen Infektionsgeschehen ist es richtig, jetzt sowohl die Kinder und ihre Familien als auch die Beschäftigten in den Kitas besser zu schützen. Mit regelmäßigen und verpflichtenden Testungen wird uns das besser als bisher gelingen.“

„Die Erzieher*innen leisten Immenses in den Kitas“, so Leonidakis weiter. „Sie kommen jedoch an die Grenzen ihrer Kräfte, wenn ständig Kolleg*innen ausfallen und eine Ansteckung wahrscheinlicher wird. Wir alle wollen die Einrichtungen offen halten. Mit den Tests geben wir den Beschäftigten – und auch den Familien – ein wenig mehr Sicherheit in unsicheren Zeiten. Für uns sind auch weitere Änderungen denkbar, z. B. beim Freitesten von Kontaktkindern. Hier wären kindgerechte Teststellen wünschenswert.“

Derzeit sind laut Informationen der Senatorin für Kinder und Bildung 156 Kinder und 112 Erzieher*innen infiziert, viele weitere befinden sich in Kohorten-Quarantäne oder können nicht betreut werden.


Pressekontakt

Eva Przybyla - Pressesprecherin

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