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KZ-Gedenkstätten in Osteuropa während der Corona-Pandemie unterstützen

Die KZ-Gedenkstätten in Osteuropa, die auf den Geländen ehemaliger deutscher Konzentrations- und Vernichtungslager an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnern und an die Opfer gedenken, finanzieren sich zum großen Teil aus den Eintrittsgeldern und Spenden der Besucher*innen. Doch seit Beginn der Corona-Pandemie mussten die Gedenkstätten teilweise für mehrere Monate schließen, bzw. erwarten seit der Wiedereröffnung nur eine geringe Anzahl an Besucher*innen. Damit fehlen vielen Gedenkstätten große Teile einer wichtigen Einnahmequelle zum Erhalt der Gedenkkultur. Die rot-grün-rote Koalition hat nun einen Antrag eingereicht, mit dem der Senat dazu aufgerufen wird, mit Bund und Ländern eine Lösung zu finden, wie die Einnahmeausfälle der Gedenkstätten kompensiert werden können.

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, sieht dringenden Handlungsbedarf: „Durch die Einnahmeausfälle ist zu befürchten, dass viele Gedenkstätten im Ausland in ihrer jetzigen Form nicht mehr weiterarbeiten können und somit ein elementarer Baustein zur Erinnerung an die deutschen Verbrechen während der NS-Zeit verloren geht. Die Gedenkstätten auf den Geländen ehemaliger Konzentrations- und Vernichtungslager sind zudem die Grundlage für die politische Bildung junger Generationen, für die die NS-Zeit aufgrund der voranschreitenden historischen Distanz immer abstrakter wirkt und werden für die Erinnerung umso wichtiger, je weniger Überlebende noch berichten können. Wir erwarten, dass der Bund und die Länder die durch die Corona-Pandemie entstehenden Einnahmeausfälle übernehmen, um die Arbeit der Gedenkstätten dauerhaft abzusichern.“

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