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Klare Perspektive für den Weg zur Klimaneutralität

Diesen Freitag findet die konstituierende Sitzung der Enquetekommission ‚Klimaschutzstrategie für das Land Bremen‘ statt. Die Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft wird durch den Bürgerschaftsabgeordneten Ingo Tebje vertreten. Benannt für die Enquetekommission hat die Fraktion den Experten für Windenergie Dr. Bernhard Stoevesandt, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES und aktiv bei ‚Scientists for Future‘.

Dr. Bernhard Stoevesandt setzt hohe Erwartungen in die Kommission: „In dieser Kommission besteht die Chance, konkrete Grenzen für den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu setzen und damit dem Klimawandel entgegen zu wirken. Bisherige Ziele wurden leider meist verfehlt. Um echte Klimaziele einzuhalten, brauchen wir die Festlegung auf maximal zulässige Ausstoßmengen und zeitliche Festlegungen für jeden Sektor, um die Folgen abwenden zu können.“

Bereits im Koalitionsvertrag haben die Koalitionsparteien festgelegt, dass Bremen eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um achtzig Prozent gegenüber 1990 bis 2030 erreichen will. „In den vergangenen dreißig Jahren wurde der CO2-Ausstoß in Bremen lediglich um sechzehn bis zwanzig Prozent reduziert und wenn man die Stahlindustrie, die ihre Produktion in diesen Jahren deutlich gesteigert hat, hinzunimmt, sogar nur um vier Prozent. Es braucht jetzt eine klare Perspektive, sonst werden wir keine Klimaneutralität bis 2050 erreichen können. Unser vorgeschlagenes sozial-ökologisches Investitionsprogramm kann ein Baustein dafür sein“, ergänzt Ingo Tebje, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

Die Linksfraktion ist sich bewusst, dass die ambitionierten Klimaziele enorme Anstrengungen in allen gesellschaftlichen Bereichen erfordern. „Aber diese Anstrengungen sind notwendig, wenn wir in Zukunft nicht von einer in die andere Krise stürzen wollen. Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele müssen nicht nur ökologisch sinnvoll und wirksam, sie müssen auch sozial vertretbar sein. Nur so lässt sich die Wirtschaftskraft und die Anzahl an Arbeitsplätzen in Bremen sinnvoll sichern und fördern“, so Tebje abschließend.


Pressekontakt

Tim Ruland - Pressesprecher

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