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„Let them home“ - Crewwechsel für Seefahrer*innen endlich durchgängig ermöglichen!

Die Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft und die Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven unterstützen am heutigen „Day of the Seafarer“ die Forderungen der Seeleute und ihrer ‚Internationalen Transportarbeiter-Föderation‘ (ITF), dass die Crew-Wechsel nun endlich vorgenommen werden.

Schätzungsweise 200.000 Seeleute warten seit Wochen darauf ihre Schiffe verlassen und nach Hause zurückkehren zu können. Seit der Verhängung staatlicher Restriktionen zur Eindämmung der Ausbreitung des lebensgefährlichen SARS-CoV-2-Virus finden sich viele Seeleute in einer Situation wieder, in der ihnen der Landgang zur Erholung und Entspannung oder zur medizinischen Behandlung verwehrt ist und sie nach Beendigung ihrer Arbeitsverträge nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren können.

"Seeleute sind systemrelevante Arbeitskräfte, ohne die in der internationalen Weltwirtschaft nichts läuft. Deshalb haben sie ein Recht auf gute gewerkschaftlich abgesicherte Bezahlung und müssen die Unterstützung erhalten, die sie in der jetzigen Ausnahmesituation benötigen. Es kann nicht angehen, dass sie zu Tausenden auf See und in Häfen festsitzen“, erklärt dazu Muhlis Kocaaga, Bremerhavener Stadtverordnete der Fraktion DIE LINKE.

„Wenn nichts unternommen wird, wird diese Krise unsere wichtigen Lieferketten beschädigen und die Erholung der weltweiten Wirtschaft beeinträchtigen. Deshalb müssen alle Regierungen der Welt endlich handeln, um die zunehmende humanitäre Krise zu beenden“, führt dazu Ingo Tebje, hafen- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, weiter aus. „Insofern freue ich mich, dass ich heute u.a. die Deutsche Seemannmission, das Häfenressort und die ITF unterstützen darf, um die in Bremerhaven liegenden Seeleute zu besuchen. Mit Musik und kleinen Präsenten wollen wir ein gemeinsames Zeichen setzen, dass wir ihre harte Arbeit wertschätzen und sie gemeinsam unterstützen wollen.“


Pressekontakt

Tim Ruland - Pressesprecher

fon: 0421 - 20 52 97-50
fax: 0421 - 20 52 97-10
mobil: 0176 – 43 28 85 60
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