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Antidiskriminierungsarbeit an Schulen kann starten!

Auf der heutigen Sitzung der Städtischen Deputation für Kinder und Bildung stellt das Bildungsressort die Eckpunkte für die neue Antidiskriminierungsarbeit an Schulen vor. Demnach wird künftig an den fünf Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren (kurz ReBUZ) in Bremen und Bremerhaven je eine Person in Vollzeit bei Diskriminierungsfällen an den Schulen die Betroffenen unterstützen. Für die Stadtgemeinde Bremen laufen derzeit die Verfahren zur Stellenbesetzung, in Kürze werden die Auswahlgespräche stattfinden.

Mit der Einrichtung der ReBUZ-Stellen für Antidiskriminierungsarbeit verwirklicht das Regierungsbündnis ein Ziel, das auf Initiative der LINKEN in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde.

Miriam Strunge, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, unterstreicht die Notwendigkeit der geplanten Stellen: „Leider erreichen uns immer wieder Berichte von Diskriminierungsfällen an Schulen. Antisemitische Pöbeleien, Mobbing von trans*Personen, sexistische oder rassistische Herabsetzungen kommen immer wieder vor. Bisher hatten die betroffenen Schüler*innen jedoch keine festen Ansprechpartner*innen. Genau das ändert sich mit den fünf Stellen für Antidiskriminierungsarbeit.“

Strunge begrüßt das Konzept für die Antidiskriminierungsarbeit: „An den ReBUZ werden zukünftig kompetente Beratungen angeboten, in denen Schüler*innen und deren Eltern Hilfe und Begleitung erfahren, wenn sie sich gegen erfahrene Diskriminierung wehren möchten. Dass die Beratungen die Perspektive und Bedürfnisse der Betroffenen konsequent in den Mittelpunkt stellen werden, überzeugt mich bei dem Konzept besonders.

Neben der Beratung können die neuen Fachkräfte auch Fortbildungen für Lehrkräfte entwickeln, Unterrichtsmaterialien zum Thema entwerfen oder anderweitig im Schulalltag Bewusstsein für das Thema schaffen. Wir möchten mit dem Beratungsangebot dazu beitragen, dass Schulen ein inklusiver Ort für alle Menschen werden. Diese Stellen sind aber auch ein Statement. Wir schauen hin, uns ist Diskriminierung an Schulen nicht egal.“


Pressekontakt

Eva Przybyla - Pressesprecherin

fon: 0421 - 20 52 97-50
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