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1. Mai: Reallöhne verteidigen, Kaufkraft sichern!

Zum 1. Mai erklärt Ingo Tebje, gewerkschafts- und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft:

„Der 1. Mai findet dieses Jahr in einer Zeit statt, die für die Beschäftigten von großer Unsicherheit geprägt ist. In die vorsichtige Erholung der Wirtschaft von der Pandemie ist mit dem Ukraine-Krieg die nächste Krise eingebrochen. Ein erneuter Konjunktureinbruch oder gar ein Kappen der Energieversorgung bedroht Arbeitsplätze und Lebensstandard. Heizen, Strom, Lebensmittel, Pendeln: Der Anstieg der Preise frisst längst die Reallohn-Entwicklung auf.

Dagegen brauchen wir nicht nur gute Tarifabschlüsse, sondern auch eine schnelle staatliche Reaktion. Die bisherigen Ausgleichszahlungen sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber unzureichend. In der Krise muss die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen erleichtert werden, notfalls auch ohne Zustimmung der Arbeitgeberseite. Anders wird auch der Fachkräftemangel in den Pflege-, Sozial- und Erziehungsberufen nicht zu beenden sein.

Wir sind solidarisch mit den ukrainischen Beschäftigten und Familien, deren Existenzgrundlage durch den russischen Angriffskrieg vernichtet wird. Der Krieg wird erhebliche Folgen auch für unsere Wirtschaft haben. Diese Folgen müssen solidarisch getragen werden: Durch Umverteilung. Die Vermögensteuer und eine Übergewinnsteuer würden Reichtum dort abschöpfen, wo es keinerlei konjunkturelle Folgen hat. Sie sind daher das Gebot der Stunde.“


Pressekontakt

Eva Przybyla - Pressesprecherin

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