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Na endlich! Die Stadt übernimmt am Parkhaus Mitte

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, das Grundstück Parkhaus Mitte selbst zu entwickeln. Dazu soll die BREPARK die Immobilie an die städtische Wohnungsbaugesellschaft BREBAU verkaufen. Der vor fünf Jahren mit der Zech-Stiftung geschlossene Kaufvertrag ist rückabgewickelt, die Entwicklung durch die BREBAU soll zügig vorangehen.

Dazu erklärt Ralf Schumann, baupolitischer Sprecher der Linksfraktion: „Zu dieser Entscheidung kann man nur sagen: Na endlich! Fünf Jahre Stillstand, in denen Kurt Zech vor allem auf die benachbarte Kaufhof-Immobilie spekulierte, werden damit beendet. Dass das Parkhaus Mitte auch unabhängig vom angrenzenden Kaufhof-Komplex entwickelt werden kann, ist inzwischen gutachterlich belegt. Dass Zech trotzdem nicht gesprungen ist, zeigt, dass sein Interesse am Parkhaus Mitte selbst immer schon höchst begrenzt war.“

Die BREBAU sei gut aufgestellt, um Projekte in Eigenentwicklung umzusetzen, sagt Schumann: „Jetzt besteht die Chance, endlich das voranzutreiben, was die bisherigen privaten Entwicklungsprojekte vermissen lassen: ein Stück Wohnungsbau in der Innenstadt, kombiniert mit öffentlichen und gewerblichen Nutzungen. Zusammen mit der geplanten Anmietung der Landesbank für den zweiten Uni-Standort kommt jetzt Bewegung in die City. Wohnen, Wissenschaft und verträgliche Architektur – entlang dieser Prinzipien muss es weitergehen. Wenn private Investor*innen dafür nicht zu haben sind, dann kann die Stadt das selbst tun. Es sollte nur nicht wieder der Fehler gemacht werden, leichtfertig auf öffentliches Eigentum in der Innenstadt zu verzichten. Das hat sich inzwischen schon mehrfach gerächt.“

Pressekontakt

Eva Przybyla - Pressesprecherin

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