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Könecke-Gelände: Graue Energie weiternutzen – genossenschaftliches Wohnen und Arbeiten unterstützen!

Sanieren statt neu bauen: Der Beirat Hemelingen fordert, dass auf dem Könecke-Gelände weitere Gebäude- und Gebäudeteile aus ökologischen Gründen erhalten bleiben. Außerdem sollen genossenschaftliche Wohn- und Gewerbeprojekte bei der Bebauungsplanung berücksichtigt werden. Einen entsprechenden Antrag, initiiert von der Beiratsfraktion der LINKEN, hat der Fachausschuss Stadtteilentwicklung und Wirtschaft des Hemelinger Beirats am Montag beschlossen.

Ingo Tebje, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft und Vorstand der Raum Union eG i.G., dazu: „Der Beirat Hemelingen fordert das Bau- und das Wirtschaftsressort auf, sich für genossenschaftliche Wohn- und Gewerbeprojekte auf dem Gelände stark zu machen. Das ist ein wichtiges Zeichen. Bisher wurden Wohn- und Sozialimmobiliengenossenschaften bei den Planungen des Könecke-Areals nicht bedacht. Dabei werden dauerhaft günstige Wohn- und Gewerbeflächen für Kunst und Kultur, soziale Institutionen sowie Start-ups in Bremen dringend benötigt. Zudem ist die weitere vielfältige Nutzung des Verwaltungsgebäudes ein wichtiger Schritt hin zur Produktiven Stadt, also einer Mischung von Wohnen, Gewerbe und Kultur im Quartier. Mit genossenschaftlichen Projekten können wir dieses Ziel am besten erreichen.“

Reiner Conrades, Beirats- und Fachausschussmitglied der Beiratsfraktion DIE LINKE, ergänzt: „Eine gute Nachricht ist, dass das Könecke-Verwaltungsgebäude auf dem Gelände erhalten werden soll. Das sogenannte Wurst Case ist bereits über die ZwischenZeitZentrale mit vielfältigen Nutzer*innen vollständig belegt. Ob nicht noch weitere Gebäudeteile bleiben können, sollte bei der Bauplanung erneut kritisch geprüft werden. Die „Graue Energie“ der Gebäude muss weitergenutzt werden, um Bauschutt, Neubau und somit klima- und umweltschädliche Emissionen zu vermeiden.“

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