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Das dritte Jahr in Folge: Keine Ticketpreiserhöhungen in der Stadt Bremen!

Bremen wird die Tariferhöhung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für ein weiteres Jahr aussetzen. Das hat der rot-grün-rote Senat an diesem Dienstag beschlossen. Die Mehrkosten durch etwa die sinkende Nachfrage in der Corona-Pandemie trägt künftig der Bremer Senat. Insgesamt handelt es sich dabei für die Jahre 2021 bis 2023 um eine Summe von rund 6,4 Millionen Euro, die nicht auf die Nutzer*innen des ÖPNV umgelegt wurde.

Ralf Schumann, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, begrüßt diesen Schritt: „Zum dritten Mal in Folge verhindert das Bremer Regierungsbündnis aus LINKEN, SPD und Grünen eine Erhöhung der Ticketpreise – ein Schritt, der vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Konkret werden Kosten von mehr als 6 Millionen Euro nicht an die Bürger*innen in Form von Ticketpreiserhöhungen weitergegeben. Das ist ein echter Erfolg und ein wichtiges Signal an die Bürger*innen. Auch in der Energiekrise wollen wir günstige Mobilität für alle!

Gerade jetzt zählen für viele Menschen jeder Euro und jeder Cent. Wie Studien zeigen, sind gerade Menschen mit geringen Einkommen überdurchschnittlich häufig auf den ÖPNV angewiesen. Deshalb geht es bei der Höhe von Ticketpreisen auch stets um gesellschaftliche Teilhabe.“

Das Ziel sei weiterhin, die Ticketpreise stark zu senken, so Schumann: „Es gilt jetzt an dem Erfolg des 9-Euro-Tickets anzuknüpfen. Wir brauchen zeitnah eine Folgelösung, günstige Monatstickets etwa, wie Berlin sie eingeführt hat – hier ist eindeutig der Bund über die Regionalisierungsmittel in der Pflicht. Langfristig wollen wir LINKE nach wie vor die Bezahlhürde gänzlich abschaffen: mit einem solidarischen und umlagefinanzierten ticketlosen Nahverkehr!“

Pressekontakt

Eva Przybyla - Pressesprecherin

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