Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Klares Nein zu den Planungen eines Großkonzerns im Marineschiffbau - Schluss mit den MKS 180-Plänen!

Positionspapier der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft:

Am 14. Mai wurde offiziell der Zusammenschluss der Werften ‚Lürssen-Gruppe‘ (Bremen) und ‚German Naval Yards‘ (Kiel) verkündet. Es geht hierbei um den Bau von militärischen und behördlichen Schiffen; der zivile Schiffbau (im Fall von Lürssen der Bau von Luxusyachten) bleibt von der Fusion unbenommen.

Positionspapier der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft:

Am 14. Mai wurde offiziell der Zusammenschluss der Werften ‚Lürssen-Gruppe‘ (Bremen) und ‚German Naval Yards‘ (Kiel) verkündet. Es geht hierbei um den Bau von militärischen und behördlichen Schiffen; der zivile Schiffbau (im Fall von Lürssen der Bau von Luxusyachten) bleibt von der Fusion unbenommen. Ob sich auch die derzeit größte norddeutsche Werft im Marineschiffbau ‚ThyssenKrupp Marine Systems‘ (TKMS) dem Verbund anschließen will, ist derzeit offen, da aktuell Gespräche mit dem italienischen Staatskonzern ‚Fincantieri‘ geführt werden.

DIE LINKE-Fraktion hält die Pläne für das MKS 180 aus den genannten Gründen für haushalts- und sicherheitspolitisch fatal und fordert daher dazu auf, der Finanzierung nicht zuzustimmen. Zudem sehen wir die geplante Fusion der ‚Lürssen-Gruppe‘ mit ‚German Naval Yards‘ sehr kritisch, weil auf diesem Weg dem Marineschiffbau deutlich mehr Gewicht verliehen wird. Das Ziel einer Umstellung auf zivile Produktion rückt so in noch weitere Ferne.

Mehr