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Fortsetzung und Intensivierung des Bremer Erinnerungskonzeptes Kolonialismus

Bremen spielte im deutschen Kolonialismus und für das Aufkommen des Neokolonialismus eine besondere Rolle in Deutschland. Die erste Kolonie hatte hier ihren Ursprung. Neokoloniale Kreise errichteten 1931/1932 das mächtige Reichskolonialehrenmal ‚Elefant‘. Während des Nationalsozialismus sollte Bremen explizit die Stadt der Kolonien sein.

Weite Teile der Welt befanden sich Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts unter direktem oder indirektem Einfluss europäischer Kolonialmächte. Der afrikanische Kontinent wurde unter den europäischen Kolonialmächten aufgeteilt. Die Herrschaft wurde mit grausamer Unterdrückung, Ausbeutung und unzähligen Misshandlungen aufrecht gehalten. Aufgrund unglaublicher Grausamkeit und rassistischer Menschenverachtung geht man von mehr als zehn Millionen Opfern aus.

Das deutsche Regime in Südwestafrika basierte ebenfalls auf gewalttätiger Unterdrückung. Die Völker der Nama und Herero erhoben sich dagegen. Bei der Schlacht von Ohamakari begann am 11. August 1904 ein Genozid, in dem etwa 80.000 Nama und Herero systematisch getötet wurden. Überlebende wurden teilweise in sogenannten Konzentrationslagern interniert. Dies war der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts.

Bremen spielte im deutschen Kolonialismus und für das Aufkommen des Neokolonialismus eine besondere Rolle in Deutschland. Die erste Kolonie hatte hier ihren Ursprung. Neokoloniale Kreise errichteten 1931/1932 das mächtige Reichskolonialehrenmal ‚Elefant‘. Während des Nationalsozialismus sollte Bremen explizit die Stadt der Kolonien sein.

Die Aufarbeitung der kolonialen Geschichte und Bremens Rolle war in Bremen merklich intensiver als in anderen Städten. So wurde beispielsweise das Reichskolonialehrenmal wurde 1988 in Antikolonialdenkmal umbenannt. Die Auseinandersetzung und Versöhnung wurde politisch maßgeblich unterstützt. Die RGR-Koalition will mit einem Antrag den eingeschlagenen Weg der Aufarbeitung und Versöhnung fortsetzen und intensivieren.

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