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Werkstätten für Menschen mit Behinderungen: Entgelt für Beschäftigte über 2020 hinaus absichern!

Die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie haben für Menschen mit Behinderungen häufig sehr problematische Konsequenzen. So ist die Situation von Mitarbeiter*innen in „Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)“ kritisch. Während es für die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in den WfbM eine Absicherung der Löhne durch den Senat gibt, wird das Entgelt der Werkstattbeschäftigten im Wesentlichen aus den Arbeitsgewinnen der Gewerke finanziert. Das Arbeitsergebnis in vielen WfbM ist nicht vergleichbar mit dem anderer Firmen auf dem Arbeitsmarkt. Die Beschäftigten in den Werkstätten erhalten als Entlohnung im bundesweiten Durchschnitt ca. 214 Euro monatlich. Das ist eine geringe Summe, die lediglich als kleine Anerkennung dienen kann.

Die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie haben für Menschen mit Behinderungen häufig sehr problematische Konsequenzen. So ist die Situation von Mitarbeiter*innen in „Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)“ kritisch. Während es für die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in den WfbM eine Absicherung der Löhne durch den Senat gibt, wird das Entgelt der Werkstattbeschäftigten im Wesentlichen aus den Arbeitsgewinnen der Gewerke finanziert. Das Arbeitsergebnis in vielen WfbM ist nicht vergleichbar mit dem anderer Firmen auf dem Arbeitsmarkt. Die Beschäftigten in den Werkstätten erhalten als Entlohnung im bundesweiten Durchschnitt ca. 214 Euro monatlich. Das ist eine geringe Summe, die lediglich als kleine Anerkennung dienen kann.

Menschen mit Behinderungen, die nicht mehr ihrer Arbeitstätigkeit nachgehen können, droht neben dem Verlust der gewohnten Tagesstruktur auch verstärkt soziale Vereinsamung. Die verlorene Tagesstruktur muss künftig durch aufsuchende Aktivitätsangebote kompensiert werden, um die verur-sachten negativen Folgen möglichst gering zu halten.

Als Reaktion darauf findet seitens des Senats neben dem Abwägen gezielter Maßnahmen für Bremen derzeit auch bereits auf überregionaler Ebene ein Austausch über die wirtschaftliche Lage der Werkstätten und die Auswirkungen auf die Arbeitsentgelte sowie finanzielle Fördermöglichkeiten statt. Anfang Oktober tagt der Fachausschuss II der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS). Hier wird gemeinsam die Sachlage beraten und Empfehlungen ausgesprochen.

Sozialpolitisch wäre es nicht zu rechtfertigen, das ohnehin geringe Arbeitsentgelt der Mitarbeiter*innen zukünftig coronabedingt zu reduzieren und keinen angemessenen Ausgleich zu gewähren. Menschen mit Behinderungen dürfen nicht die Verlierer*innen der gegenwärtigen Krise werden. Der Bremer Senat muss sich klar zur Unterstützung der betroffenen Menschen mit Behinderungen bekennen.

Mit einem RGR-Antrag soll die Bürgerschaft den Senat unter anderem auffordern, kurzfristig ein Konzept zu entwickeln und umzusetzen, das für Menschen mit Behinderungen, die im Kontext der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie nicht mehr ihrer Tätigkeit nachgehen, wöchentlich mehrmalige aufsuchende Aktivitätsangebote sicherstellt.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie sich den kompletten Antragstext durchlesen möchten.