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Verwaltungskostenbeitrag an den Hochschulen nicht erhöhen sondern abschaffen

Presseerklärung von Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion:

Hochschulbildung ist nicht kostenfrei. Um studieren zu dürfen, müssen Student*innen pro Semester u.a. den sogenannten Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von derzeit 62 Euro entrichten. 2017 hat der Senat entschieden, den Verwaltungskostenbeitrag in zwei Stufen von ehemals 50 Euro bis zum Wintersemester 2018/19 auf 74 Euro zu erhöhen. Entsprechende Zahlungsaufforderungen für die zweite Stufe werden in Kürze verschickt. Anlässlich der bevorstehenden Erhöhung hat die Fraktion DIE LINKE einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht.

Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Linksfraktion kommentiert: "Die Erhöhung dieser versteckten Studiengebühren muss sofort ausgesetzt werden, da insbesondere Studierende mit wenig Geld dadurch noch stärker belastet sind. Grundsätzlich muss aber Hochschulbildung kostenfrei sein. Da die Hochschulen die notwendige Gegenfinanzierung nicht aus eigener Kraft stemmen können, muss das Land die entsprechenden Mittel zu Verfügung stellen. Bis spätestens zum Wintersemester 2019/2020 wollen wir den Verwaltungskostenbeitrag ganz abschaffen. Acht Bundesländer sind bereits mit gutem Vorbild vorangegangen und verzichten auf die Gebühr, das kann Bremen auch."

Erst kürzlich hat der Landesparteitag der Bremer SPD einen entsprechenden Beschluss zur Abschaffung des Verwaltungskostenbeitrages gefasst. Strunge dazu: „Dieser Beschluss alleine führt aber noch lange nicht zu entsprechenden Schritten des rot-grünen Senats. Es wäre verantwortungslos und inkonsequent, die Erhöhung nun einfach geschehen zu lassen. Die Bürgerschaft muss jetzt handeln und die Entscheidung darüber nicht auf die nächste Wahlperiode verschieben.

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  1. 8. Mai 2018 Gebührenfrei studieren - Verwaltungskostenbeitrag nicht weiter erhöhen, sondern abschaffen

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