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Cindi Tuncel

Senat ist beim Schulschwimmen weiter konzeptlos

Presseerklärung von Cindi Tuncel, sportpolitischer Sprecher der Fraktion, zum Senatskonzept zur Steigerung der Schwimmfähigkeit bei Kindern:

Im November 2018 hatte der Senat ein Konzept zur Steigerung der Schwimmfähigkeit bei Kindern vorgelegt. Die Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft hatte damals kritisiert, dass das Konzept vor allem aus Absichtserklärungen bestehe und wenig Verbindliches beinhalte. Daher hatte die Fraktion mit einer Großen Anfrage nachgefasst, um weitere Informationen zu erhalten. Die Senatsantwort hierzu liegt nun vor, für DIE LINKE bleiben zentrale Punkte aber immer noch ungeklärt.

Cindi Tuncel, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, kommentiert die neuen Senatsantworten: „Was wir befürchtet haben, hat sich nun bestätigt. Der Senat hat eine unausgegorene Ideensammlung als großes Konzept veröffentlicht, ohne irgendeinen harten Fakt zu klären. Hier ein paar Beispiele: Ab diesem Herbst sollen bei der Schuleingangsuntersuchung Informationsmaterialien an alle Eltern verteilt werden, der Senat weiß aber noch nicht einmal, ob es bereits solche Broschüren gibt oder ob er neue erstellen muss. Auch kann er nicht sagen, was so eine Kampagne kosten wird. Im November hat der Senat noch angekündigt, dass Krankenkassen Schwimmkurse an Ganztagsschulen unterstützen werden. Jetzt muss der Senat zugeben, dass es dafür gar keine Zusagen von Krankenkassen gibt und diese auch kein Interesse haben. Vor zwei Monaten hieß es noch, dass das Schulschwimmen von Klasse drei auf zwei vorgezogen werden soll. Jetzt schreibt der Senat, dass das in Betracht gezogene Modell von Intensivkursen für den zweiten Jahrgang pädagogisch gar nicht sinnvoll ist. Es ist unglaublich, wie wenig der Senat über sein eigenes Konzept für sichereres Schwimmen weiß.“

Größtes Problem ist für Tuncel aber, dass der Senat keinerlei Aussagen zur Finanzierung trifft: „An keiner einzigen Stelle ist der Senat bereit, zusätzliches Geld zu investieren. Ohne weitere Mittel wird es aber keine besseren Schwimmfähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen geben. Das Senatskonzept ist auch deswegen so dünn, weil es keinerlei Bereitschaft gibt, in den Schwimmsport zu investieren. Angesichts der tödlichen Badeunfälle des letzten Sommers ist dies aber eine völlig fehlgeleitete Sparsamkeit. Der Senat muss daher umgehend nachbessern. Inhaltlich und finanziell müssen Schulschwimmen und Bremer Bäder seriös und mit belastbaren Ideen neu aufgestellt werden. Für uns steht dabei im Fokus, dass die großen finanzielle Hürden für arme Familien bei Eintrittspreisen und Kurskosten in den Bädern schnell abgebaut werden müssen.“


Die Senatsantworten auf die Große Anfrage der LINKEN findet sich hier.

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