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Neue Kulturformate nicht verhindern, sondern fördern: „Irgendwo“ 2018 muss ermöglicht werden

Presseerklärung von Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, zur Weigert dss Bauressorts die Genehmigung zu erteilen, obwohl die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) erneut zugestimmt hat, die Fläche dem Verein zur Verfügung zu stellen.

Die ehrenamtliche Initiative Kulturbeutel e.V. hat im Sommer 2017 eine temporäre Kulturoase Namens „Anderswo“ in der Bremer Neustadt in der Nähe des Flughafens geschaffen. Mit Lesungen, Musik, Flohmarkt und Party wurde ein neuer Ort zum Verweilen geschaffen, der  nicht nur für junge Erwachsene attraktiv war, sondern auch Familien angezogen hat. Für die Sommermonate 2018 plant der Verein unter dem Namen „Irgendwo“ erneut ein temporäres Kulturprojekt an der Amelie-Beesestraße. Nachdem die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) erneut zugestimmt hat, die Fläche dem Verein zur Verfügung zu stellen, verweigert das Bauressort derzeit die Genehmigung.

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion kommentiert dazu: „Die Stadt sollte sich glücklich schätzen, so ambitionierte junge Leute in Bremen zu haben, die mit bewundernswertem Elan innovative Kulturräume schaffen und Bremen lebendiger machen. Die positive Resonanz der Besucher*innen zeigt, dass so ein Raum in Bremen gebraucht und genutzt wird. Ich kann nicht nachvollziehen, warum dem Verein jetzt von Behördenseite Steine in den Weg gelegt werden. Politik und Verwaltung sollten alles dransetzen, die jungen Akteure zu unterstützen. Kulturbeutel e.V zeichnet sich nicht nur durch das kreative kulturelle Programm aus, sondern auch durch ihre Bereitschaft, Konflikte zu lösen. So gab es bereits ein Anwohner*innengespräch und Pläne das Lärmschutzkonzept auszuweiten, um Bedenken auszuräumen. Es gibt sogar das Angebot im Sommer einen Monat lang zu pausieren, um allen Interessen gerecht zu werden. Ich finde, mehr können die Aktiven des „Irgendwo“ nicht machen. Jetzt braucht es die politische Unterstützung. Ich erwarte vom Bauressort sich mit dem Verein schnellstmöglich zu einigen, sodass eine Genehmigung zeitnah erteilt werden kann. Helfen würde es sicherlich auch, wenn der Beirat Neustadt Unterstützung für das „Irgendwo“ signalisiert. Wenn das Projekt ins Wasser fällt, ist das nicht nur für die Neustadt, sondern für ganz Bremen ein herber Rückschlag in der Entwicklung neuer Kulturangebote. Das macht die Stadt nicht attraktiver. Irgendwo muss es auch Experimentierräume für Neues geben“.
 


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Schumann, Ralf (Sprecher für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung, Recht/Justiz, Verkehr)

Strunge, Miriam (Sprecherin für Bildung, Kultur, Wissenschaft, Medien, Datenschutz, Informationsfreiheit)

Tebje, Ingo (Sprecher für Wirtschaft, Arbeit, Häfen, Umwelt, Gewerkschaften und Arbeitnehmer*inneninteressen)

Tegeler, Maja (Sprecherin für Frauen, Queer, Frieden, Petition, Bremen-Nord)

Tuncel, Cindi (Sprecher für Jugend, Migration, Sport, Europa und Internationales, Senior*innen)

Zimmer, Olaf (Sprecher für Inklusion, Drogen, Verbraucher*innenschutz, Bürgerbeteiligung, Religion)

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