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Modernisierung der Glocke ist dringend notwendig, Bedarf für eine Erweiterung muss kritisch geprüft werden!

Presseerklärung von Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, zur anvisierten Ausbau-Förderung von insgesamt 40 Millionen Euro an Bundesmitteln. Um die gesamte Summe abrufen zu können, müsste das Land Bremen ebenfalls 40 Millionen Euro zu einem möglichen Ausbau der Glocke beisteuern:

Die Stadt Bremen könnte für eine Modernisierung und einen Ausbau des Konzerthauses „Die Glocke“ insgesamt 40 Millionen Euro an Bundesmitteln erhalten. Das geht aus einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestags hervor. Die Fördermittel stehen jedoch nur als anteilige Beihilfe für ein Projekt zur Verfügung. Um die gesamte Summe abrufen zu können, müsste das Land Bremen ebenfalls 40 Millionen Euro zu einem möglichen Ausbau der Glocke beisteuern. Der Antrag an den Bund sieht den Anbau eines dritten Konzertsaals sowie umfassende Sanierungen vor. Die Fördersumme wird aus den sogenannten Restmitteln finanziert, also aus Fördergeldern des Bundes für kulturelle Zwecke, die im laufenden Jahr nicht abgerufen wurden.

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kommentiert die anvisierte Förderung: „Die Glocke muss modernisiert werden, das ist keine Frage. Sowohl im Publikumsbereich als auch Backstage ist es zu eng, viele Stellen im Gebäude sind nicht barrierefrei zugänglich. Seit der letzten Sanierung 1997 hat sich bei der Bühnentechnik einiges getan, auch da muss nachgerüstet werden. Allerdings glaube ich nicht, dass das Konzerthaus wirklich einen dritten Saal benötigt. Hier liegen uns bisher keine belastbaren Zahlen zur aktuellen Ausbuchung und zu erwartbaren Mehrbedarfen vor, aufgrund derer sich die Entscheidung zu einem Erweiterungsbau fällen ließe.“

Deshalb unterstützt die Linksfraktion die Forderung nach einem Masterplan Glocke, in dem sowohl zukünftiges Publikumsverhalten, mögliche Ausbauplanungen und entstehende Kosten dargestellt werden. Strunge führt aus: „Erst wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, können wir eine fundierte Entscheidung treffen. Insbesondere muss geklärt werden, welche Kosten entstehen und wie diese verteilt werden. Derzeit kann ich mir nicht vorstellen, dass das Land einen Ausbau in dieser Größenordnung finanzieren kann, auch wenn ich grundsätzlich Maßnahmen zur Attraktivierung der Glocke sinnvoll finde. Die Zusage für eine Bundesförderung kann deshalb auch nur ein Anstoß sein, über das Projekt nachzudenken. Ob es zum Anbau kommt oder andere Maßnahmen sinnvoller sind, muss intensiv geprüft werden.“


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