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LINKE fordert echte Schulgeldfreiheit ab 2018 und keine Mogelpackung

Presseerklärung von Miriam Strunge, ausbildungspolitische Sprecherin der Fraktion, anlässlich der heutigen Demo Auszubildenden in der Physio- und Ergotherapie sowie der Logopädie:

Am heutigen Freitag (13. April 2018) haben auf dem Bremer Marktplatz die Auszubildenden in der Physio- und Ergotherapie sowie der Logopädie unter dem Motto „Schulgeldfreiheit für alle“ gegen die Zahlung von Schulgeld demonstriert. DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft unterstützt den Protest.

Miriam Strunge, ausbildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, erklärt dazu: „Es ist unfassbar ungerecht, dass Auszubildende heutzutage immer noch zwischen 350 und 560 im Monat für ihre Ausbildung zahlen müssen. Das Schulgeld muss endlich vollständig abgeschafft werden. Nur so lässt sich die Gerechtigkeitslücke gegenüber anderen Ausbildungsberufen schließen und nur so kann die Politik dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Es ist richtig und wichtig, dass die Auszubildenden diese Forderung auf den Marktplatz tragen und Druck auf die Landesregierung machen.“

Strunge weiter: „Der Senat wirbt mit der Schulgeldfreiheit ab 2018 für die Ausbildungsberufe der Logopädie, Physio- und Ergotherapie. Die Schulgeldfreiheit soll aber nur für neue Auszubildende gelten. Auszubildende, die dann bereits im zweiten und dritten Lehrjahr sind, gehen leer aus. Sie müssen weiterhin mehrere Hundert Euro im Monat zusammenkratzen, um ihre Ausbildung zu finanzieren. Das ist eine Mogelpackung auf dem Rücken der Auszubildenden. Wir fordern eine echte Schulgeldfreiheit ab 2018, die für alle in der schulischen Ausbildung gilt, egal ob sie im ersten, zweiten oder dritten Ausbildungsjahr sind! Dafür müssen die entsprechenden Finanzmittel nachträglich im Haushalt bereitgestellt werden. Wir werden uns dafür einsetzen.“


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