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LINKE begrüßt Festanstellungen statt Honorarverträgen an der Musikschule Bremen

Presseerklärung von Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, stimmte die Kulturdeputation dem Plan des Senats zu, zahlreiche Honorarkräfte an der Musikschule Bremen zukünftig regulär anzustellen:

Am Donnerstag hat die Kulturdeputation dem Plan des Senats zugestimmt, zahlreiche Honorarkräfte an der Musikschule Bremen zukünftig regulär anzustellen. Bisher war etwas mehr als die Hälfte der Mitarbeiter*innen an der Musikschule auf Honorarbasis beschäftigt. Mit dieser Beschäftigungspraxis wird nun gebrochen, für 69 Musikpädagog*innen werden neue unbefristete Teilzeitstellen geschaffen. Die hierfür notwendigen zusätzlichen Gelder für die tarifliche Bezahlung hat die rot-grün-rote Koalition bereits im Sommer im Rahmen der Haushaltsverhandlungen eingeplant.

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, begrüßt diesen Schritt: „Die Honorarkräfte an der Musikschule haben jahrelang für eine faire Bezahlung und eine langfristige berufliche Perspektive gekämpft. Es freut mich sehr, dass wir als rot-grün-rote Koalition diese Forderungen nun umsetzen und den Beschäftigten reguläre Anstellungsverhältnisse anbieten können. Die Musiker*innen müssen ab jetzt nicht mehr zittern, ob sie im kommenden Jahr einen weiteren Honorarvertrag ausgestellt bekommen oder nicht. Außerdem sind sie nun tariflich bezahlt und regulär sozialversicherungspflichtig beschäftigt – ein erheblicher Fortschritt. Wir möchten mit dieser Umwandlung von Honorarverträgen in Festanstellungen aber auch ein allgemeines Signal an die Kulturszene senden. Viel zu oft sind Tätigkeiten in diesem Bereich mit prekären Beschäftigungsverhältnissen verbunden. Diese Praxis verändern wir, dem Schreckgespenst der brotlosen Kunst setzen wir gute und abgesicherte Arbeitsverhältnisse entgegen. Künstlerische Tätigkeiten sind ein wertvoller Beitrag für unsere Stadtgesellschaft und müssen angemessen bezahlt werden.“


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