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LINKE begrüßt Demo für mehr Subkultur in Bremen

Presseerklärung von Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, zu fehlenden Räumlichkeiten und Flächen für junge, unabhängige Kultur:

LINKE begrüßt Demo für mehr Subkultur in Bremen

Am kommenden Samstag (09. Juni 2018) werden verschiedene Kulturinitiativen für mehr Subkultur in Bremen demonstrieren. Insbesondere die fehlenden Räumlichkeiten und Flächen für junge, unabhängige Kultur stehen im Mittelpunkt der Kritik der Aktivist*innen.

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, hat großes Verständnis für den Protest der Kulturschaffenden: „Für die junge, urbane Kulturszene fehlen in dieser Stadt Orte, an denen sie Kunst schaffen, Konzerte veranstalten oder Partys feiern kann. Eine Kulturinitiative wie das Zucker wird seit Jahren von einer Zwischennutzung in die nächste geschoben und hängt immer wieder ganz ohne Räumlichkeiten in der Luft. Mit dem Kauf des Bunkers in der Überseestadt hat sich erst jetzt eine langfristige Perspektive ergeben, die aber gleich wieder von Anwohner*innenklagen bedroht ist. Auch beim Projekt ‚Irgendwo' in der Neustadt bekämpfen Anwohner*innen kompromisslos jede Form kultureller Aktivität. Wir fordern von der rot-grünen Regierung, dass sie schneller und unkomplizierter Flächen und Gebäude für die freie Kulturszene zur Verfügung stellt. Außerdem erwarten wir, dass in Bremen endlich ein Wandel in der Wahrnehmung stattfindet. Junge Kultur sollte endlich nicht mehr als Bedrohung und Ruhestörung gesehen werden, sondern als Bereicherung einer lebendigen Stadt und berechtigtes Anliegen junger Menschen. Daher begrüßen wir, dass am Samstag für mehr Subkultur demonstriert wird und hoffen, dass das Signal von der Regierung verstanden wird.
Die Demonstration startet Samstag, 9. Juni um 15 Uhr am Bremer Hauptbahnhof. Ein Demoaufruf findet sich auf Facebook.

Miriam Strunge hat für die Fraktion DIE LINKE außerdem beim Senat nachgefragt, wie es mit den Plänen für eine Zwischennutzung des ehemaligen Jakobushauses durch den Zucker weitergehen soll. Die Fragen werden in der Sitzung der Stadtbürgerschaft am 19. Juni beantwortet und finden sich hier.


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