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Kulturelle Nutzung des Güterbahnhofs wird langfristig gesichert!

Presseerklärung von Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, und Ingo Tebje, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, die sich über die Absicherung des Güterbahnhof-Areals für kulturelle Zwecke freuen: „Für die freie Szene in Bremen und die Subkultur sind das wirklich erleichternde tolle Nachrichten!. Es ist richtig, dass die Wirtschaftsförderung Bremen den Verein 23 unterstützt und ihm eine langfristige Perspektive ermöglicht.“

An diesem Dienstag hat der Senat die Nutzung des Güterbahnhof-Areals für kulturelle Zwecke langfristig abgesichert. Die Stadt finanziert das dringend benötigte Brandschutzkonzept für die alten Hallen und der Mietvertrag wird bis ins Jahr 2031 verlängert, mit der Option einer weiteren Verlängerung um fünf Jahre. Auf dem Güterbahnhof finden sich Galerien, Ateliers, Werkstätten, Konzert- und Theaterflächen, im hinteren Bereich liegt der Wagenplatz ‚Querlenker‘.

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, freut sich über den Senatsbeschluss: „Wir begrüßen es sehr, dass mit dem Güterbahnhof eine weitere große und zentral gelegene Fläche für die Kultur gesichert werden kann. Der Verein 23 erhält einen neuen langfristigen Mietvertrag und durch die Unterstützung des Wirtschaftsressorts beim Brandschutz echte Planungssicherheit. Wir freuen uns, dass die Bewohner:innen des Wagenplatzes bei der städtebaulichen Entwicklung des Geländes hinter den ehemaligen Gleishallen beteiligt und berücksichtigt werden sollen. Für die freie Szene in Bremen und die Subkultur sind das wirklich erleichternde tolle Nachrichten!“

Der Güterbahnhof sei als Kulturort in Bremen enorm wichtig, betont Strunge: „Hunderte von Kulturschaffenden beleben das Areal mit Konzerten, Ausstellungen, Partys, Workshops, Lesungen, Vorträgen, Festivals und vielem mehr. Der Güterbahnhof wurde so zu einem einzigartigen Ort der Kunst und Subkultur, aber auch des politischen und gesellschaftlichen Engagements zahlreicher Bremer:innen. Denn der Güterbahnhof schafft Freiräume für Frauen*, BlPoC, queere Menschen und Geflüchtete. Es geht etwa in der Spedition nicht nur ums Feiern, sondern auch darum, sichere Räume für marginalisierte Gruppen, einen Experimentierort für junge Menschen und nicht zuletzt eine für alle lebenswertere Stadt zu schaffen. Dass der Bremer Senat diesen Ort nicht nur erhält, sondern auch finanziell bei der Umsetzung des Brandschutzkonzepts unterstützt, ist eine wichtige Anerkennung für alle, die den Güterbahnhof seit so vielen Jahren gestalten und schätzen.“

„Dass ein eigenes kulturelles Leben eine Stadt auch wirtschaftlich gesehen lebenswert und attraktiver macht, ist spätestens seit der rasanten Entwicklung Berlins zu einer Weltmetropole bekannt. Auch deshalb ist es richtig, dass die Wirtschaftsförderung Bremen den Verein 23 unterstützt und ihm eine langfristige Perspektive ermöglicht.“


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