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Kein Platz für sog. „Querdenker*innen“ vor Bremer Schulen am 9. November

Presseerklärung von Miriam Strunge, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, zu bundesweiten Aktionen der verschwörungsideologische Initiative „Querdenken 711“ gegen die Maskenpflicht an Schulen:

Für den kommenden Montag plant die verschwörungsideologische Initiative „Querdenken 711“ mit ihren lokalen Ablegern bundesweite Aktionen gegen die Maskenpflicht an Schulen. Dabei zielen sie insbesondere auf Schüler*innen. Medienberichten zufolge wollen sich auch in Bremen Anhänger*innen der Initiative vor Schulen versammeln, dort unwirksame kostenlose Mund-Nasen-Bedeckungen verteilen und zum Verstoß gegen Corona-Schutzmaßnahmen aufrufen. Vor welchen Bremer Schulen die Aktionen stattfinden sollen, ist noch nicht bekannt.

Miriam Strunge, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, verurteilt die angekündigten Aktionen: „Es ist schlimm genug, dass Corona-Leugner*innen im Alltag keinen Mund-Nasen-Schutz tragen und so andere gefährden. Dass sie nun auch gezielt Schüler*innen einem unnötigen Infektionsrisiko aussetzen wollen, ist vollkommen inakzeptabel. Dabei müssen wir nicht nur befürchten, dass sich Querdenker*innen nicht an die Abstandsregeln halten. Auf der jüngsten Querdenken-Demo in Berlin zeigten sich nicht wenige Anhänger*innen der Bewegung gewaltbereit, in ihren Telegram-Kanälen werden Menschen bedroht und Tötungsfantasien massenhaft verbreitet. Die Sicherheitsbehörden müssen die Ansammlungen vor Schulen deshalb sehr ernst nehmen und Übergriffe und Verstöße verhindern. Es ist eine Schande, dass sich „Querdenken 711“ am 9. November, dem Gedenktag an die Novemberpogrome des Jahres 1938, als verfolgte Minderheit inszenieren will. Das ist eine bewusste Verhöhnung aller jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie diesen wichtigen Gedenktag instrumentalisieren und die Gesundheit von Schüler*innen und Lehrkräften gefährden.“


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