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Miriam Strunge

Bessere Arbeitsbedingungen an der Volkshochschule: LINKE begrüßt Rahmenvereinbarung

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, zum Ziel der Vereinbarung ist es, die Arbeitsbedingungen für Honorarkräfte stufenweise zu verbessern:

Heute unterzeichnen der Kultursenator Carsten Sieling, die Leitung der Bremer Volkshochschule (VHS), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Kursleiter*innenrat der VHS eine Rahmenvereinbarung für Dozent*innen an der VHS. Ziel der Vereinbarung ist es, die Arbeitsbedingungen für Honorarkräfte stufenweise zu verbessern. Hierzu gehört eine schrittweise Erhöhung der Honorare auf 31 Euro bis 2023 sowie eine Koppelung an die tarifliche Entwicklung des TVöD (Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst). Arbeitnehmerähnliche Beschäftigte erhalten ab 2020 Zuschüsse zur Kranken- und Rentenversicherung sowie Urlaubsentgelt.

Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert: „Es ist überfällig, dass die Arbeitsbedingungen der Honorarkräfte endlich in den Fokus rücken und verbessert werden. Dafür hat sich DIE LINKE in der Bürgerschaft und im Betriebsausschuss der VHS immer wieder eingesetzt, nun wurde unsere Kritik und der Protest der Honorarkräfte gehört. Deshalb begrüßen wir die Rahmenvereinbarung ausdrücklich, in der sich Senat und VHS verbindlich zu fairen Arbeitsbedingungen verpflichten. Damit wird ein Umdenken in der Personalpolitik mit freien Honorarkräften eingeleitet. Die Rahmenvereinbarung ist aber erst ein Anfang auf dem Weg zur besseren Beschäftigung. Wir kritisieren, dass die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall noch nicht Bestandteil der Rahmenvereinbarung ist und die Honorare in zu kleinen Schritten angehoben werden. Hier erwarten wir, dass nach der Wahl nochmals in Richtung höhere Honorare nachgesteuert wird.“

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