Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Afrin braucht Hilfe und Solidarität – Bundesregierung muss ihr Schweigen brechen!

Presseerklärung von Cindi Tuncel, friedenspolitischer Sprecher der Fraktion, zur humanitären Katastrophe in Afrin:

In der syrischen Region Afrin entwickelt sich eine humanitäre Katastrophe. Die türkische Armee und jihadistische Milizen stehen inzwischen unmittelbar vor der Stadt Afrin. In der Stadt befinden sich über 800.000 Menschen, neben den Bewohner*innen auch Binnenflüchtlinge aus syrischen Kampfgebieten. Aktuell ist die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen, die Stadt wird permanent bombardiert. Erdogan führt diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mit deutschen Waffen und entgegen der Resolution des UN-Sicherheitsrates. Der Kampf der kurdischen YPG/YPJ gegen den sogenannten IS im Osten des Landes wurde angesichts des Angriffs auf Afrin unterbrochen.

Cindi Tuncel, friedenspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, erklärt: „Die syrischen Kurd*innen haben im Kampf gegen den von der Türkei unterstützten IS und andere salafistische Terrorgruppen tausende Gefallene zu beklagen. Gleichzeitig ist Afrin eine der wenigen Regionen in ganz Syrien, die vom Bürgerkrieg bislang nicht betroffen war. Die Weltgemeinschaft darf die Kurd*innen und die anderen Bewohner*innen der Region Afrin jetzt nicht alleine lassen. Besonders bedroht von der türkischen Armee und ihren jihadistischen Söldnern sind die vielen religiösen Minderheiten insbesondere Eziden, Christen und Aleviten. Deswegen muss die Bundesregierung ihr Schweigen zu diesem völkerrechtswidrigen Einmarsch des Erdogan-Regimes brechen und humanitäre Hilfslieferungen unterstützen."

Den LINKEN-Politiker erreichen in den letzten Tagen viele verzweifelte Anrufe aus der Region Rojava/Nordsyrien. Angesichts der brutalen Bilder sind auch viele Kurd*innen in Deutschland verzweifelt und wütend. Tuncel: „Wir unterstützen friedliche Proteste gegen den Einmarsch, die den Bewohner*innen von Afrin ihre Solidarität zum Ausdruck bringen. Gewalttaten und Provokationen sind völlig falsch und entschieden zu verurteilen. Richtigerweise haben die kurdischen Dachverbände in Europa und Deutschland mögliche Angriffe auf türkische Einrichtungen oder AKP-Vereine bereits in aller Deutlichkeit verurteilt".


Aktuelleste Pressemitteilungen des Abgeordneten

Nein zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei!

Gemeinsame Erklärung von Gökay Akbulut (MdB), Cansu Özdemir (MdHB), Helin Evrim Sommer (MdB), Cindi Tuncel (MdBB) und Mazlum Koç (MdBB) Weiterlesen


Türkischen Einmarsch in Rojava/Nordsyrien stoppen

Presseerklärung von Cindi Tuncel, yezidischer Abgeordneter der Fraktion, zur Drohung des Erdogan-Regimes, in die selbstverwalteten, mehrheitlichen kurdischen Gebiete in Nordsyrien/Rojava einzumarschieren: Weiterlesen


Cindi Tuncel

LINKE verurteilt Absetzung dreier Bürgermeister*innen durch Erdogan-Regime

Presseerklärung von Cindi Tuncel, in Mardin geboren und Sprecher für Internationales der Fraktion, zu den Vorgängen in der Türkei: Weiterlesen

Hier erhalten Sie Infos zu unseren Abgeordneten und Deputierten:

Fraktionsvorstand

Janßen, Nelson (Sprecher für Gesundheit, Inneres, Klima, Bremerhaven)

Koc, Mazlum

Leonidakis, Sofia (Sprecherin für Flucht, Soziales, Kinder)

Rupp, Klaus-Rainer (Sprecher für Haushalt/Finanzen, Rekommunalisierung)

Schumann, Ralf (Sprecher für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung, Recht/Justiz, Verkehr)

Strunge, Miriam (Sprecherin für Bildung, Kultur, Wissenschaft, Medien, Datenschutz, Informationsfreiheit)

Tebje, Ingo (Sprecher für Wirtschaft, Arbeit, Häfen, Umwelt, Gewerkschaften und Arbeitnehmer*inneninteressen)

Tegeler, Maja (Sprecherin für Frauen, Queer, Frieden, Petition, Bremen-Nord)

Tuncel, Cindi (Sprecher für Jugend, Migration, Sport, Europa und Internationales, Senior*innen)

Zimmer, Olaf (Sprecher für Inklusion, Drogen, Verbraucher*innenschutz, Bürgerbeteiligung, Religion)

nichtparlamentarische Deputierte