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Minijobs in die Sozialversicherungen aufnehmen und absichern!

Presseerklärung von Ingo Tebje, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion, zu Beschäftigten in ungesicherten Minijobs, die die Corona-Pandemie mit aller Härte trifft. „Von den Jobverlusten sind besonders Ältere, Studierende und Frauen betroffen.“

Die Corona-Pandemie trifft Beschäftigte in ungesicherten Minijobs mit aller Härte. In der Fragestunde des Landtages an diesem Donnerstag führte Kai Stührenberg, Staatsrat bei der Senatorin für Wirtschaft und Arbeit, auf Anfrage von Ingo Tebje aus, dass allein zwischen Juni 2019 und Juni 2020 im Land Bremen 4.762 Beschäftigte ihre geringfügige Beschäftigung verloren haben. Das entspricht 6,9 Prozent der geringfügig Beschäftigten. Weil Minijobber:innen nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, sind sie vom Bezug des Kurzarbeitergeldes ausgeschlossen. Für den Senat kündigte Stührenberg an, sich weiterhin für die Überführung von geringfügiger Beschäftigung in voll sozialversicherte Beschäftigungsverhältnisse einzusetzen.

Ingo Tebje, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, kommentiert: „Minijobs sind gerade auch deshalb so prekär, weil sie in wirtschaftlichen Krisenzeiten als Erstes abgebaut werden und die Betroffenen dann ohne Absicherung in den Hartz-IV-Bezug fallen. Von den Jobverlusten sind besonders Ältere, Studierende und Frauen betroffen. Deshalb brauchen wir die Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse ab dem ersten verdienten Euro.“

Die Anfrage „Auswirkungen der Corona-Krise auf Mini-Jobber*innen“ findet sich hier.


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