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Neubau eines Veranstaltungsgebäudes an der Universität

Antrag der Fraktion DIE LINKE.

An der Universität Bremen herrscht akuter Raummangel. Seminarräume und Hörsäle sind fast vollständig ausgelastet. Während an den meisten Universitäten in Deutschland 65 Prozent Raumauslastung die Regel sind, beträgt die Auslastung der Seminarräume an der Uni Bremen bis zu 90 Prozent. Einige Hörsäle und Seminarräume werden wöchentlich bis zu 60 Stunden belegt. Viele Räume sind überfüllt, dunkel oder technisch schlecht ausge-stattet. Immer mehr Veranstaltungen müssen in die Randzeiten oder ins Wochenende verlegt werden. Ein familienfreundliches Studium oder flexibilisierte Studiengänge sind damit schwer zu vereinbaren. In einer Untersuchung des Hochschul-Informationssystems HIS über die Auslastung der Lehrräume an der Uni Bremen werden diese Befunde bestätigt (HIS, Dezember 2012).

Die Anzahl von Studierenden und Beschäftigten an der Universität Bremen ist in den vergangenen Jahren gemäß der politischen Zielsetzung des Hochschulpaktes gestiegen und die Umstellung auf Bachelor-/Master-Studiengänge brachte ein deutlich vergrößertes Lehrangebot. Während es im Jahr 2002 noch rund 2.000 Lehrveranstaltungen an der Universität gab, sind es aktuell etwa 6.000. Seitdem wurde die räumliche Ausstattung nicht angepasst. 

Abhilfe kann nur der Neubau eines Lehrgebäudes mit Hörsälen und Seminarräumen bringen. Der Neubau eines Veranstaltungsgebäudes ist zudem ein greifbarer Schritt hin zu einer erwünschten Verbesserung der Lehre. Eine solche Investition ist im Rahmen der Kofinanzierung des Hochschulpaktes anrechnungsfähig. Mittelfristig kann die Universität durch ein neues Lehrgebäude erhebliche Mietausgaben einsparen. Sehr gut erschlossene Grundstücke sind am Campus der Universität vorhanden. Der Neubau eines Lehrgebäudes an der Universität mit Hörsälen und Seminarräumen ist deshalb sinnvoll und unbedingt notwendig.

Die Bürgerschaft (Landtag) fordert den Senat auf,

1. im kommenden Senatsbauprogramm den Neubau eines Lehrgebäudes für die Universität Bremen finanziell abzusichern und die hierfür nötigen Wirtschaftlich-keitsuntersuchungen schnellstmöglich einzuleiten;

2. dem Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit bis zum Ende des Jahres zu berichten, wie der Neubau des Lehrgebäudes umzusetzen ist.

Miriam Strunge, Kristina Vogt und Fraktion DIE LINKE.


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Janßen, Nelson (Sprecher für Gesundheit, Inneres, Klima, Bremerhaven)

Koc, Mazlum

Leonidakis, Sofia (Sprecherin für Flucht, Soziales, Kinder)

Rupp, Klaus-Rainer (Sprecher für Haushalt/Finanzen, Rekommunalisierung)

Schumann, Ralf (Sprecher für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung, Recht/Justiz, Verkehr)

Strunge, Miriam (Sprecherin für Bildung, Kultur, Wissenschaft, Medien, Datenschutz, Informationsfreiheit)

Tebje, Ingo (Sprecher für Wirtschaft, Arbeit, Häfen, Umwelt, Gewerkschaften und Arbeitnehmer*inneninteressen)

Tegeler, Maja (Sprecherin für Frauen, Queer, Frieden, Petition, Bremen-Nord)

Tuncel, Cindi (Sprecher für Jugend, Migration, Sport, Europa und Internationales, Senior*innen)

Zimmer, Olaf (Sprecher für Inklusion, Drogen, Verbraucher*innenschutz, Bürgerbeteiligung, Religion)

nichtparlamentarische Deputierte