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Zulassungen zum Vorbereitungsdienst an Schulen

Antwort des Senats:

Im März 2011 legte die Bildungssenatorin der staatlichen Deputation für Bildung die Verordnung zur Festlegung der Zulassungszahlen zum Vorbereitungs- dienst für das Lehramt an öffentlichen Schulen im Lande Bremen vor.

Darin wird die Zahl der freien Ausbildungsplätze zum Einstellungstermin am 1. August 2011 auf 50 festgelegt. Zum Einstellungstermin am 1. August 2011 wurden bislang aber nur 32 Referendare zum Vorbereitungsdienst zugelassen.

Eine Entscheidung, die bildungspolitisch falsch ist, denn das Land Bremen kann es sich aufgrund des absehbaren Mangels an ausgebildeten Lehrkräften nicht leisten, vom Einstellungskorridor für den Vorbereitungsdienst zum 1. August 2011 wieder abzuweichen.

DIE LINKE hat daher nachgefragt, wie viele Referendarinnen und Referendare in den einzelnen Monaten des Jahres 2011 jeweils den Vorbereitungsdienst an Schulen verlassen haben und wie viele Auszubildene Lehrkräfte sich in den einzelnen Monaten des Jahres 2011 jeweils im Vorbereitungsdienst an Schulen befanden. Die Senatsantworten liegen nun vor.

Die Linksfraktion forderte bereits am 29. August 2011 den Senat auf, auch zum 1. November 2011 eine angemessene Zahl von BewerberInnen zum Vorbereitungsdienst an Schulen zuzulassen. Der Antrag wurde abgelehnt. Für DIE LINKE ist angesichts der Tatsache, dass in den kommenden Jahren ein verschärfter Wettbewerb der Bundesländer um die Referendarinnenund Referendare zu erwarten ist, diese halsstarrige und rechthaberische Haltung der zuständigen Bildungssenatorin nur unverantwortlich. 


Hie die Senatsantworten auf unsere Anfrage in der Fragestunde:

Frage 1:
Wie viele Referendare haben in den einzelnen Monaten des Jahres 2011 jeweils den Vorbereitungsdienst an Schulen verlassen?
Im Jahr 2011 haben im Januar 3 Referendare bzw. Referendarinnen den Vorbereitungsdienst an Schulen verlassen, im Februar 4, im März 3, im April 112, im Mai 2, im Juni keine, im Juli 4, und im August 1. Im September wird voraussichtlich 1 Referendar beziehungsweise Referendarin den Vorbereitungsdienst verlassen, im Oktober 166, im November 6 und im Dezember keiner.

Die Angaben spiegeln wider, dass einige Personen aufgrund individueller Faktoren (Rückkehr aus Elternzeit oder Beurlaubung, Erkrankung, Wiederholung der Prüfung, u.s.w.) das Referendariat außerhalb der beiden Haupttermine (30.4. und 31.10.) beenden. 

Frage 2:
Wie viele Referendare befanden sich in den einzelnen Monaten des Jahres 2011 jeweils im Vorbereitungsdienst an Schulen?
Im Jahr 2011 befanden sich im Januar 451 Referendare bzw. Referendarinnen im Vorbereitungsdienst an Schulen, im Februar 588, im März 577, im April 575, im Mai 545, im Juni 545, im Juli 544, im August 582 und im September 582. Im Oktober werden es voraussichtlich 581 sein, im November 418 und im Dezember 414. Zahlenmäßige Diskrepanzen zwischen den Angaben zu in einem Monat ausgeschiedenen und im Folgemonat tätigen Referendaren bzw. Referendarinnen ergeben sich aus den in der Antwort zu Frage 1 dargestellten individuellen Faktoren.


Senatsantworten

Große Anfragen sind vom Senat binnen fünf Wochen schriftlich zu beantworten. Auf besonders begründeten Antrag der Fragesteller*innen hat der Senat die Antwort binnen drei Wochen schriftlich zu erteilen.

Kleine Anfragen sind vom Senat binnen fünf Wochen schriftlich zu beantworten. Auf besonders begründeten Antrag der Fragesteller*rinnen hat der Senat die Antwort binnen drei Wochen schriftlich zu erteilen.

Mündliche Anfragen werden in der Stadtbürgerschaft als erster Tagesordnungspunkt und im Landtag zu Beginn des zweiten Plenartages behandelt. Die Fragestunde soll in der Regel 60 Minuten nicht überschreiten. Alle Anfragen - auch jene, die in der Fragestunde nicht beantwortet werden können - beantwortet der Senat zudem schriftlich.

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