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Ingo Tebje

Pressefoto: Zum Download bitte aufs Bild klicken. Foto-Verwendung unter Quellen-Angabe: Frank Scheffka

E-Mail: ingo.tebje@linksfraktion-bremen.de

Web: www.ingo-tebje.de

Sprecher für: Wirtschaft, Arbeit, Häfen, Umwelt, Gewerkschaften und Arbeitnehmer*inneninteressen

Mitglied in den Ausschüssen: Häfen, Performa Nord (BA), Umweltbetrieb Bremen (BA), Immobilien Bremen (BA), Ausschuss zur Begleitung und parlamentarischen Kontrolle der Umsetzung der Empfehlungen der Enquetekommission "Klimaschutzstrategie für das Land Bremen"

Mitglied in den Deputationen: Klima, Umwelt und Landwirtschaft, Wirtschaft und Arbeit

Mein Name ist Ingo Tebje, ich bin 51 Jahre alt, bin verheiratet und habe zwei Töchter.

Seit über 30 Jahren bin ich politisch in Bremen aktiv – von der Schülervertretung, der Bremer Evangelischen Kirche (BEK), der Gewerkschaft und bis zur Gründung unserer Partei hier in Bremen. Mein Berufsleben und mein gewerkschaftliches Engagement habe ich mit meiner Ausbildung zum Energieelektroniker bei der Bremer Lagerhaus Gesellschaft (BLG) begonnen, bin später in den öffentlichen Dienst gewechselt und nun Gewerkschaftssekretär in Teilzeit.

Folgende politischen Schwerpunkte möchte ich weiter voranbringen:

  1. Entschieden für Umweltschutz und ein klimaneutrales Bremen 2038 eintreten und alle notwendigen Maßnahmen jetzt umsetzen!
    Damit Bremen 2038 klimaneutral wird, müssen wir den umfassenden Katalog der Empfehlungen der Klima-Enquete schnellstmöglich umsetzen. Konkret heißt das: Wir müssen die Stahlwerke Co2-frei kriegen und dafür haben wir bereits viel auf den Weg gebracht, aber wir müssen die Branche in Bremen und Bundesweit durch die Energiekrise bekommen. Wir brauchen eine Wärmewende die für alle leistbar und umsetzbar ist, mit flächendeckender Wärmesanierung sowie den Nah- und Fernwärmeausbau. Und es benötigt eine Mobilitätswende die nicht nur klimaneutral ist, sondern auch soziale Teilhabe und mehr Lebensqualität in unseren Städten beinhaltet.
     
  2. Reichtum umfairteilen, die Ausnahmemöglichkeiten der Schuldenbremse nutzen und öffentliche Daseinsvorsorge Rekommunalisieren!
    Ich habe für eine Ausnahme von den Schuldenbremse Bremens gekämpft, und zwar mit Erfolg: ein Umdenken bei den Grünen und der SPD hat stattgefunden. Zukunftsinvestitionen dürfen nicht länger an der neoliberalen Logik von Lindner und Co. scheitern. Wir brauchen JETZT das Geld - für all die Investitionen in Klimaschutz und Klimaanpassung. Mit dem jetzigen kreditfinanzierten Nachtragshaushalt ebnen wir den Weg, dessen Umsetzung ich gerne weiter vorantreiben möchte. Aber es benötigt auch eine Systemwende. Raus aus der Kapitallogik hin zu mehr gesellschaftlicher Verantwortung. Dafür braucht Bremen mehr Gestaltungsmöglichkeiten in zentralen Bereichen des Lebens. Konkret heißt das: Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinsfürsorge. Bezahlbares Wohnen, günstige Wasser- und Abwasserleistungen, Müllentsorgung und nicht zu vergessen sichere, klimaneutrale und leistbare Energieversorgung gehören aus meiner Sicht in die gesellschaftliche Verantwortung. Das ist eine Kernaufgabe Linker Politik in Bremen!

    Sowohl beim Bekämpfen der Klimakrise als auch bei der Stärkung von Arbeitnehmer*innen geht es um die gerechte Verteilung von Lasten und Profiten. Während arme Menschen unter den außergewöhnlichen Hitzewellen in zubetonierten Städten leiden, machen Konzerne mit umweltschädlicher fossiler Energie Milliardengewinne. Auch unter den Belastungen der Energiepreiskrise und der Inflation werden die Löhne der Arbeitnehmer*innen immer schmaler, während Konzernspitzen Plus machen. Deshalb gilt: Reichtum Umverteilen! Wir brauchen neben einer grundsätzlich gerechteren Steuerpolitik auch Sofortmaßnahmen. Dazu gehört unsere Initiative für eine Übergewinnsteuer, für den Gaspreisdeckel und ein soziales Klimageld. Gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Kräften müssen wir diese Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen vorantreiben. Für eine solidarische und gerechtere Gesellschaft!
     
  3. Das gewerkschaftspolitische Profil unserer Fraktion weiter stärken.
    Mit der wieder Einführung des Landesmindestlohns, der Kopplung an den Tarifvertrag Länder und der Anwendung auch für europaweite Ausschreibung haben wir schon viel erreicht. Auch die Tarifbindung haben wir mit dem Tariftreue- und Vergabegesetz deutlich gestärkt. Aber für das Erreichen eines altersarmutsfesten Landesmindestlohn müssen wir weiter streiten. Ich möchte weiter die Kolleg*innen im öffentlichen Dienst bei der Verbesserung ihrer Arbeits- und Einkommensbedingungen unterstützen. Gerade die weitere Aufwertung von sozialen und pflegerischen Berufsfelder nimmt dabei eine besondere Bedeutung ein! Aber gerade auch die Kolleg*innen und Gewerkschaften der Privatwirtschaft brauchen uns weiter als parlamentarische Partnerin, zur Unterstützung bei betrieblichen Kampagnen und Streiks vor Ort, um prekäre Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse erfolgreich bekämpfen zu können. Als Abgeordneter will diese Themen auch immer wieder aktiv in die Bürgerschaft tragen.
     
  4. Dem Stadtteil Hemelingen als zweitgrößtes Beiratsgebiet in der Partei und Bürgerschaft ein stärkeres Gewicht geben.
    Ich möchte als Bürgerschaftsabgeordneter auch weiterhin unsere zukünftige Beiratsfraktion aktiv bei der Umsetzung linker Stadtteilpolitik unterstützen. Mit den anstehenden Wohnungsbau- und Infrastrukturprojekten, den dringend benötigten Ausbau von Kitas und Schulen und der Bekämpfung der Armut, sind in Hemelingen große kommunale Baustellen zu stemmen. Mit der Unterstützung genossenschaftlicher Projekte möchte ich dabei die Schaffung und den Erhalt günstiger Wohn- und Gewerbeflächen voranbringen. Dabei möchte ich die Präsenz linker Politik weiter im Beiratsgebiet stärken und unser Stadtteilbüro HemeLINKEr-Treff erhalten und weiterentwickeln.

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