Arbeitssituation der Lehrbeauftragten im Fachbereich Musik an der Hochschule für Künste

Die Fraktion DIE LINKE richtet folgende Berichtsbitte an den Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit: „1. Wie hat sich die Zahl der Lehrbeauftragten in absoluten und relativen Zahlen an der Hochschule für Künste (HfK) im Fachbereich Musik in den letzten zehn Jahren entwickelt?

2. Wie viele Lehrbeauftragte arbeiten dauerhaft an der HfK und erhalten seit mehr als 10 Semestern, seit mehr als 20 Semestern und seit mehr als 40 Semestern einen oder mehrere Lehraufträge?

3. Der Senat schreibt in der Antwort auf die Große Anfrage der LINKEN zu Beschäftigungsverhältnissen an bremischen Hochschulen (Drs.19/189 S.12), dass ein „schwankender Bedarf beim Instrumentalunterricht“ an der HfK die Einrichtung von Dauerstellen nicht rechtfertigt. Wie erklären sich Hochschule und Senat, dass einige Lehrbeauftragte schon mehr als 10 Jahre oder schon mehr als 20 Jahre an der HfK tätig sind? Lässt sich dadurch nicht ein dauerhafter Bedarf in bestimmten Fächern erkennen?

4. Wie bewertet der Senat die Situation, dass Lehrbeauftragte teilweise seit Jahrzehnten Lehraufträge an der Hochschule erhalten und dennoch keine Aussicht auf eine Festanstellung haben?

5. Inwieweit werden die prekären Beschäftigungsbedingungen der Lehrbeauftragten an der HfK in der Arbeitsgruppe des Senatorin für Wissenschaft und des DGB „Gute Arbeit an bremischen Hochschulen“ thematisiert und welche Verbesserungsvorschläge aus der Arbeitsgruppe gibt es bereits?

6. Ist im Rahmen der Haushaltsverhandlung 2016/2017 geplant, die Hochschule für Künste mit zusätzlichen finanziellen Mitteln auszustatten, um sie in die Lage zu versetzen, Lehraufträge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln?“

Miriam Strunge und Fraktion DIE LINKE