Raus zum feministischen Kampftag und 8. März zum Feiertag erklären!
Anlässlich des internationalen, feministischen Kampftages fordert die Fraktion Die Linke, dass der 8. März im Bundesland Bremen ein gesetzlicher Feiertag wird.
Sofia Leonidakis, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke, kommentiert: „Ein gesetzlicher Feiertag am 8. März würdigt feministische Kämpfe und feiert die wichtigen Errungenschaften der Frauen*bewegung – und das ist dringend notwendig! Vor allem in einer Zeit, in der weltweit Autoritarismus, Faschismus und damit auch Antifeminismus erstarken. Damit würde Bremen ein wichtiges Zeichen setzen und sich mit den internationalen Kämpfen von Flinta* und LGBTQI Personen für Gerechtigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung solidarisieren.
Frauen*rechte und gesellschaftliche Verbesserungen wurden nie geschenkt, sie wurden erkämpft. Kämpfe von Frauen sind kein Nebeneffekt, sondern zentral für eine demokratische, partizipative und egalitäre Gesellschaft. Deswegen gehen wir am 8. März auf die Straße und streiken am 9. März.
Aktuell erleben wir, dass Errungenschaften der feministischen Kämpfe infrage gestellt und bedroht werden – auch in Deutschland. Forderungen wie die Streichung von §218 aus dem Strafgesetzbuch scheinen immer schwerer umsetzbar. Und nicht zu vergessen, Flinta* werden immer noch schlechter bezahlt, als ihre männlichen Kollegen – den Gender Pay Gap gilt es endlich zu überwinden. Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben es bereits vorgemacht, jetzt muss auch in Bremen der 8. März ein gesetzlicher Feiertag werden!“
Die Fraktion Die Linke ruft dazu auf, sich an den Aktionen rund um den feministischen Kampftag zu beteiligen:
Am Sonntag (8.3.) startet ab 14 Uhr die zentrale Demonstration mit dem Slogan „Gemeinsam kämpfen – Solidarität ist unsere Waffe“ am Weserstadion. Am Montag (9.3.) findet von 12 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz der Frauenstreik statt und am Mittwoch (11.9.) organisiert die Fraktion Die Linke eine Filmvorführung und Diskussion „Feministische Kämpfe weltweit“ um 18 Uhr im Klub Bremen in der Neustadt.

