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Verkehrliche Anbindung des Übergangwohnheims Wardamm

Wir fragen den Senat:

  1. Wie lange ist der Fussweg vom Übergangswohnheim Wardamm zur nächsten Haltestelle des ÖPNV?
  2. Wie viele Personen leben im ÜWH Wardamm, und wie viele davon sind Kinder im Kita- und Schulalter?
  3. Welche Möglichkeiten sieht der Senat, das Übergangswohnheim Wardamm besser an das ÖPNV-Netz anzubinden?

Sofia Leonidakis und Fraktion DIE LINKE


Die Antwort des Senats:

Zu Frage 1: Das Übergangswohnheim Wardamm 117 befindet sich rund 800 m (Luftlinie) von der nächsten Haltestelle „Zum Huchtinger Bahnhof“ der Linien 57/58 entfernt. Der Fußweg zur Haltestelle beträgt ca. 1000 m, was einer Fußwegdauer von ca. 13 – 14 Minuten entspricht.

Zu Frage 2: Im Übergangswohnheim (ÜWH) Wardamm leben zum Stand 12. Juli 2021 72 Personen, davon 15 Personen im Alter zwischen 3 und 17 Jahren. Hinzu kommen noch 8 Zweijährige, die in absehbarer Zeit das Kitaalter erreichen.

Zu Frage 3: Entlang des Wardamms bzw. der Warturmer Heerstraße befinden sich vorwiegend Kleingärten sowie vereinzelt Gewerbebetriebe, die nur eine äußerst geringe Nachfrage generieren. Eine Ansiedlung mehrerer Gewerbebetriebe im nördlichen Bereich der Warturmer Heerstraße wird durch die gleichnamige Haltestelle der Linie 63 erschlossen. Weiterhin ist das Nachfragepotenzial für eine Tangentiallinie zwischen den Stadtteilen Huchting und Woltmershausen vergleichsweise gering, was Nachfragemodellierungen in der Vergangenheit bereits gezeigt haben. Entsprechend gibt es aktuell für eine ÖPNV-Verbindung entlang des Wardamms keine Planungen. Im Rahmen der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans ist eine Angebotsoffensive vorgesehen. In Stufe 5 dieser Angebotsoffensive wird ein On-Demand-Quartiersshuttle für Huchting vorgeschlagen. Mit diesem Angebot könnten die genannten Erschließungslücken geschlossen werden. Derzeit ist unklar, ob und wann diese Angebotsstufe umgesetzt werden könnte. Aufgrund der geringen Nachfrage werden daher unter Maßgabe des wirtschaftlichen Mitteleinsatzes keine Möglichkeiten gesehen, die ÖPNV-Erschließung weiter zu verbessern.

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