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Start des IQHB: Nicht nur untersuchen, sondern auch unterstützen!

Auf einer Sondersitzung am kommenden Mittwoch (19.01.2021) soll die Deputation für Kinder und Bildung die Gründung eines „Instituts für Qualitätsentwicklung im Land Bremen“ (IQHB) beschließen. Das Institut soll planmäßig zum 1. Februar seinen Betrieb aufnehmen und Teil- eines Beratungs- und Unterstützungssystems für die Schulen sein. Das ist einer Vorlage der Bildungssenatorin für die kommende Bildungsdeputation zu entnehmen. Mit der Gründung des Instituts wird ein Bürgerschaftsbeschluss aus dem Jahr 2017 umgesetzt.

Miriam Strunge, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, betont die Notwendigkeit eines solchen Qualitätsinstituts für Bremen: „Unser Ziel als LINKE und auch als Regierungsbündnis ist klar: Alle Grundschulkinder in Bremen sollen sicher rechnen, lesen und schreiben können. Von diesen Mindestkompetenzen können wir derzeit leider nicht ausgehen, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Diese Untersuchungen geben uns bisher jedoch nur ein unscharfes Bild von den Problemen in Bremer Schulen und kaum eine Idee dazu, wie wir die Probleme beheben können. Und selbst wenn wir mit Fortbildungen und weiteren Angeboten gegensteuern, wird derzeit kaum erfasst, wie viel diese Gegenmaßnahmen wirklich bringen. Es gibt also eine deutliche Wissenslücke im Bremer Bildungssystem, die das IQHB nun endlich schließen wird.“

Laut Vorlage soll das IQHB künftig die notwendigen Daten erheben, um die Stärken und Schwächen der Bremer Schulen zu erfassen. Dabei sollen Schulen auch einzeln erfasst werden, Schwierigkeiten sozusagen „schulscharf“ ermittelt und zielgerichtet angegangen werden. Strunge lobt diesen Ansatz, mahnt jedoch, dass es nicht nur bei der Datenerhebung bleiben dürfe: „Nicht nur untersuchen, sondern auch unterstützen – nach diesem Prinzip sollte das IQHB künftig arbeiten. Daten allein ändern nämlich kaum etwas, wenn man aus ihnen keine konkreten Schlüsse zieht. Auf eine Diagnose muss eine Behandlung folgen. Wird also an einer Schule ein Problem in der Vermittlung von Deutsch oder Mathe erkannt, sollte die Schule direkte Hilfestellung bekommen. Das IQHB könnte dann beispielsweise effektive Fortbildungen für Lehrkräfte empfehlen oder zusätzliche Förderprogramme für Kinder entwickeln.“

Strunge lobt zudem die Unabhängigkeit des geplanten Instituts: „Ich hoffe, dass sich die Direktionsstelle jetzt schnell besetzen lassen wird, da nun Klarheit über Aufbau und Aufgabe des Instituts herrscht. Zudem werden zehn weitere Stellen aktuell zusätzlich für das IQHB geschaffen und zeitnah besetzt.“ Aufgrund dieser Maßnahmen ist sich Strunge sicher: „Hier entsteht eine Einrichtung, die erfolgreich für die Schulen und somit auch die Kinder in Bremen arbeiten wird.“


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