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Den Einsatz von Laubbläsern und Laubsaugern mit Verbrennungsmotor reduzieren

Benzin- oder dieselbetriebene Laubbläser und -sauger verursachen erheblichen Lärm und verpesten die Luft. Sie stellen eine Gesundheitsgefährdung für die Anwender*innen dar, wenn diese keinen Atem- und Gehörschutz verwenden. Laubbläser und Laubsauger generell schaden der Umwelt, speziell den am Boden lebenden Tieren und Mikroorganismen, und gefährden das ökologische Gleichgewicht. Der Schallpegel der Geräte mit Verbrennungsmotor reicht bis zu 115 Dezibel und ist damit teils lauter als der Lärm von Presslufthammer oder Kreissäge. Die Anwender*innen tragen in der Regel einen Hörschutz während der Arbeit. Nachbar*innen, Passant*innen und Tiere sind gegenüber der Lärmbelästigung durch Laubbläser und Laubsauger jedoch oftmals schutzlos.

Laubbläser und -sauger, die mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden, stoßen zudem Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxid aus. Neue Modelle kommen auf 60 Gramm unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Gleichzeitig werden gerade im Straßenraum erhebliche Mengen von Feinstaub aufgewirbelt. Es handelt sich dabei um Rußpartikel sowie Nanopartikel aus dem Reifenabrieb, die eine potenziell krebsfördernde Wirkung haben können. Auch im Sinne einer gesunden Bodenbiologie und des Insektenschutzes ist die Wirkung der Laubbläser und noch mehr der Laubsauger sehr problematisch. Der Luftstrom kann mehr als 200 km/h betragen. Spinnen, Käfer, Mikroben, Regenwürmer oder Pilze überleben den Sog und das Häckseln nicht. Die Humusschicht kann geschädigt werden. Igeln und anderen Tieren wird die Nahrungsaufnahme erheblich erschwert. Böden trocknen aus und werden in ihrer biologischen Vielfalt gestört. Die beste Art des Umgangs mit Laub ist das Verbringen unter Gehölze oder auf Beete.

Mit einem RGR-Antrag soll die Stadtbürgerschaft den Senat unter anderem auffordern, in Bremen den Einsatz von Laubbläsern und -saugern mit Verbrennungsmotoren in Eigenbetrieben und bremischen Gesellschaften, die u.a. für die Gehwegreinigung zuständig sind, zu hinterfragen, den Gebrauch soweit möglich zu reduzieren, und bei der Neubeschaffung auf akkubetriebene Geräte umzustellen.

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