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Gesundheitliche Ungleichheit nachhaltig bekämpfen

Bremen ist ein gespaltenes Bundesland – auch was die gesundheitliche Versorgung angeht. Das zeigt auch der vor kurzem von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz veröffentlichte Landesgesundheitsbericht. Fast zehn Jahre sind seit dem letzten allgemeinen Bericht zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung in Bremen und Bremerhaven verstrichen. Die aktuellen Ergebnisse bestätigen, was auch bereits auf der Bremer Armutskonferenz im vergangenen Jahr konstatiert wurde: Armut macht krank. Schlechte Wohn- und Lebensverhältnisse, Diskriminierungserfahrungen, geringes Einkommen und niedrige Schulbildung beeinflussen die Gesundheit von Menschen maßgeblich negativ mit.

Neben einer verstärkten Armutsbekämpfung ist nicht nur eine wohnortnahe primärmedizinische Versorgung notwendig, sondern der Aufbau von interdisziplinären Gesundheits- und Sozialzentren in den Stadtteilen mit einem Fokus auch auf gesellschaftlich krankmachende Faktoren wie ungleiche Einkommen, schlechte Wohnverhältnisse, Diskriminierungserfahrungen, Umweltbedingungen und ungleiche Bildungschancen. Gesundheit ist mehr als die pure Abwesenheit von Krankheit. Wichtige Bestandteile eines interdisziplinären Gesundheitszentrums sind daher auch eine Sozial- und Rechtsberatung sowie Gemeinwesen orientierte Präventionsprojekte, um besonders chronisch kranke Menschen besser aus einer Hand versorgen zu können. In Deutschland ist das Gesundheitssystem bislang vorwiegend auf die Behandlung akuter Erkrankungen ausgerichtet. Hier muss ein Wandel erfolgen.

Mit einem Antrag der LINKEN soll die Bürgerschaft den Senat auffordern, bis zum Ende des Jahres 2019 ein Konzept für den Aufbau von kommunalen und interdisziplinären Gesundheitszentren in den „Wohnen in Nachbarschaften (WiN)“ – Gebieten in Bremen und Bremerhaven zu erarbeiten. In Bremen gibt es mit dem Gesundheitstreffpunkt West und Frauengesundheit in Tenever e.V. bereits seit Jahren wertvolle Gesundheitsprojekte mit Beratungs- und Präventionsangeboten. Ihre Erfahrungen sollten bei dem Aufbau kommunaler Gesundheitszentren unbedingt miteinbezogen werden.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den kompletten Antragstext einsehen möchten.


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