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Gedenken an den Völkermord während der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia

Im gestrigen "Kurier am Sonntag" des WKs äußern sich Politiker*innen verschiedener Bürgerschaftsfraktionen zum Gedenken an den Völkermord während der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia.

Miriam Strunge bezieht für DIE LINKE Stellung:

„Bis heute sind die deutschen Kolonialverbrechen nicht angemessen aufgearbeitet. Hierzu gehört für uns insbesondere, dass die Opfergruppen des Völkermords in Namibia immer noch keine Entschädigungszahlungen von deutscher Seite erhalten haben. Außerdem bekommen die hiesigen Museen viel zu wenig Unterstützungen, um geraubtes Kolonialgut in ihren Sammlungen zu identifizieren und zurückzugeben. Diese Prozesse müssen durch die Bundesregierung wesentlich stärker unterstützt werden.

Bei den Fragen der Bildungs- und Vermittlungsarbeit sehen wir vor allem die Länder in der Pflicht. Unsere schulischen Richtlinien in Bremen müssen wir beispielsweise selbst schnell überarbeiten und die Verbrechen der Kolonialzeit als Lerninhalte verankern. Bei den Straßennamen mit kolonialem Bezug wünschen wir uns von den Beiräten in Bremen mehr Mut zur Veränderung.“


Während alle anderen Fraktionen sich auch um eine angemessene Würdigung der Opfer Gedanken machen, hat die AfD einen Beitrag eingereicht, der ein Ende des Gedenkens fordert, sowie massiv vom eigentlichen Thema ablenkt. Die Linkspartei-Abgeordnete ist entsetzt über ein rechtsextremes AfD-Statement im WK zum Völkermord in Namibia. "Dieses Statement ist widerlich und zutiefst beleidigend für die Nachfahren der Opfer. Mit einer Wortwahl wie ‚Schuldkult‘ unterscheidet sich die AfD in keiner Weise mehr vom Sprachgebrauch der NPD oder anderer Neonazis." Mehr


Foto-Quelle: www.pixabay.com/de

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