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Ein neues Zentrum für einen alten Stadtteil – Hemelingens städtebauliche Entwicklung absichern

Die traditionelle Prägung Hemelingens durch die unmittelbare Nähe von Industrie, größeren Gewerbebetrieben und Wohnquartieren hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Der Rückzug größerer Betriebe hat erhebliche Brachflächen entstehen lassen, die eine neue städtebauliche Entwicklung erforderlich machen. Durch den Weggang der Fleischwarenfabrik Könecke und der Coca-Cola-Getränkeabfüllung im Zentrum des Stadtteils ist eine zukunftsweisende Planung und Bebauung nun dringend nötig geworden.

Das ist auch eine Chance für diesen Stadtteil, denn hier eröffnet sich erhebliches Potential zur Neugestaltung und -nutzung einer zentralen, zusammenhängenden, über elf Hektar großen Fläche in attraktiver Lage, die bereits verkehrlich gut erschlossen ist.

Hier bietet sich die Möglichkeit, den Hemelinger Ortskern wiederzubeleben und ein neues Zentrum zu bilden. Bezahlbares Wohnen in Verbindung mit Nahversorgungsmöglichkeiten, neuen Grünflächen und günstigen Verkehrsverbindungen einschließlich verbesserter Wegebeziehungen zu den Ortsteilen Hastedt, Sebaldsbrück und daran anschließend in die Innenstadt können ein attraktives städtisches Quartier entstehen lassen. In die bisherigen Planungen sind die Ergebnisse der Beteiligung des Stadtteil-Beirats sowie aus Einwohnerversammlungen eingeflossen. Die für Bau und Stadtentwicklung zuständige Deputation hat daher im März 2019 einen Planaufstellungsbeschluss mit entsprechenden Planungszielen gefasst. Verbindliches Baurecht besteht damit gleichwohl noch nicht. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abschließend gesichert, dass die avisierte Entwicklung tatsächlich realisiert werden wird.

Angesichts der Bedeutung dieses zentralen Stadtentwicklungsvorhaben für Bremens zweitgrößten Stadtteil ist es – ähnlich wie jüngst beim Hachez-Gelände erfolgt – nun erforderlich, die Planungsabsichten der Stadt mit den zur Verfügung stehenden Instrumentarium des Baugesetzbuches abzusichern. Hierfür steht insbesondere die Festlegung eines Vorkaufrechts für die Stadtgemeinde im Fokus.

Die Stadtbürgerschaft möge beschließen:

  1. Die Stadtbürgerschaft bekräftigt die stadtentwicklungspolitischen Ziele für das ehemals von den Firmen Könecke- und Coca-Cola genutzte Gelände, wie sie im Planaufstellungsbeschluss vom März 2019 festgelegt worden sind. Sie sieht darin insbesondere die Möglichkeit, dringend benötigen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen sowie ein neues Zentrum für Hemelingen entwickeln zu können.
  2. Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf, ihr unverzüglich ein Vorkaufsortsgesetz für das genannte Gebiet zur Beschlussfassung vorzulegen.

Falk Wagner, Mustafa Güngör und Fraktion der SPD

Ralf Schumann, Ingo Tebje, Sofia Leonidakis und Fraktion Fraktion DIE LINKE

Robert Bücking, Björn Fecker und Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN


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