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Das eigene Geschlecht – eigene Entscheidung: Geschlechtszuweisende Operationen an intergeschlechtlichen Kindern verbieten

Obwohl durch den letzten Beschluss des BVerfG zur Eintragung der dritten Geschlechtsoption und dem entsprechenden Gesetzesentwurf im Bundestag bereits Bewegung in den Kampf für geschlechtliche Vielfalt, Selbstbestimmung, Gleichbehandlung und vor allem körperliche Unversehrtheit von inter*- und trans*geschlechtlichen Menschen gekommen ist, bleibt diese nach wie vor weit davon entfernt, eine gelebte Praxis in unserer Gesellschaft zu werden.

So hat der Lesben- und Schwulenverband  kritisiert, dass noch immer aufschiebbare, medizinisch nicht unerlässliche Operationen zur Herstellung einer Geschlechtseindeutigkeit vorgenommen werden, die teilweise sogar mit Sterilisationen einhergehen. Die Folgen können für die betroffenen Kinder fatal sein: Häufig gehen derartige Operationen, bei denen die Kinder kein Mitspracherecht hatten, später einher mit enormen psychischen Belastungen und körperlichen Einschränkungen z.B. im Hinblick auf die Gebährfähigkeit. Dies stellt einen massiven Eingriff in die Menschenrechte, die Selbstbestimmung und die Würde von intergeschlechtlichen Menschen dar und gehört deshalb unverzüglich verboten.

Leider hat die Bundesregierung bisher versäumt, das versprochene Verbot umzusetzen. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf, um die Rechte von intergeschlechtlichen Menschen zu wahren. 

Deshalb hat DIE LINKE einen Antrag eingereicht, den Sie hier einsehen können.

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