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            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 03:32:15 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-255206</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 09:54:00 +0100</pubDate>
                <title>Buchhandlungspreis-Skandal: Strunge fordert Rücktritt von Kulturstaatsminister Weimer</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/buchhandlungspreis-skandal-strunge-fordert-ruecktritt-von-kulturstaatsminister-weimer/</link>
                
                <description>Miriam Strunge: „Wolfram Weimer betreibt rechten Kulturkampf und gefährdet mit dem Ausschluss der drei Buchläden die Kunstfreiheit. Er zerstört das Vertrauen in die Kulturförderung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In einer von der Linksfraktion angemeldeten Aktuellen Stunde hat die Bürgerschaft heute über den Buchhandlungspreis-Skandal diskutiert. Anfang März hatte Kulturstaatsminister Wolfram Weimar drei Buchhandlungen in Berlin, Göttingen und Bremen von der Preisträgerliste des Deutschen Buchhandlungspreises gestrichen – mit Verweis auf „verfassungsschutz-relevanter Informationen“. Von dem Ausschluss ist der Bremer Buchladen „The Golden Shop“ betroffen, der von der Fachjury als besonders herausragend gelobt wurde und 15.000 Euro Preisgeld bekommen hätte.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, stellt klar: „Wolfram Weimer betreibt rechten Kulturkampf und gefährdet mit dem Ausschluss der drei Buchläden die Kunstfreiheit. Sein Vorgehen ist politisch motiviert und dabei vollkommen intransparent, niemand kann nachvollziehen, was dem Golden Shop oder den anderen Buchhandlungen vorgeworfen wird. Geheimniskrämerei des Verfassungsschutzes ersetzt ein fachlich transparentes Verfahren, so zerstört Weimar das Vertrauen in die Kulturförderung.“</p>
<p>Für <strong>Strunge</strong> steht die Solidarität mit dem Golden Shop im Mittelpunkt: „The Golden Shop ist eine so einmalige Buchhandlung in Bremen. Kleine Verlage werden dort präsentiert, neben Büchern gibt es Platten und Graphic Novels. Dass ein Bundesminister diese Buchhandlung so in den Dreck zieht, ist nicht hinnehmbar. Und das alles vermutlich nur, weil Weimer die politische Gestaltung der Fassade nicht in den Kram passt, wie borniert kann man als Kulturpolitiker nur sein. Ich erwarte, dass Herr Weimer die unabhängige Juryentscheidung respektiert, sich öffentlich für die Diffamierung der Buchläden entschuldigt und alle drei Läden das verdiente Preisgeld erhalten.“</p>
<p>Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Wochen fordert <strong>Strunge&nbsp;</strong>personelle Konsequenzen: „Wolfram Weimer stolpert von Skandal zu Skandal. Erst über die Berlinale, dann über den Buchhandlungspreis und seit Neuestem über die Nationalbibliothek in Leipzig. Ein Kulturstaatsminister, der in die Kunstfreiheit eingreift, statt sie zu schützen, hat sich völlig für sein Amt disqualifiziert. Wolfram Weimer muss Verantwortung übernehmen und zurücktreten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-255151</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:39:12 +0100</pubDate>
                <title>Aberkennung des Buchhandlungspreis für den „Golden Shop“ ist Angriff auf die Kunstfreiheit</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/aberkennung-des-buchhandlungspreis-fuer-den-golden-shop-ist-angriff-auf-die-kunstfreiheit/</link>
                
                <description>Miriam Strunge | Doris Achelwilm: „Die politisch motivierte Streichung einzelner Buchhandlungen von der Preisliste ist ein klarer Eingriff in die Kunstfreiheit Wir wehren uns dagegen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Beauftragte des Bundes für Medien und Kultur, Staatsminister Wolfram Weimer, hat drei linke Buchhandlungen von der diesjährigen Preisliste des Deutschen Buchhandlungspreises gestrichen. Eine der betroffenen Buchhandlungen ist „The Golden Shop“ im Bremer Viertel. Dieser Eingriff ist einmalig in der Geschichte des Preises. Die Preisliste wird von einer unabhängigen Fachjury erstellt und wurde bisher immer von den jeweiligen Staatsminster*innen bestätigt. Auch „The Golden Shop“ war in der Vergangenheit bereits mehrfach unter den ausgezeichneten Läden.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, ist entsetzt über den Vorgang: „Die politisch motivierte Streichung einzelner Buchhandlungen von der Preisliste ist ein klarer Eingriff in die Kunstfreiheit. In der Vergangenheit gab es so etwas nicht. Politische Einflussnahme soll durch unabhängige Juryverfahren bei der Förderung verhindert werden. Der Verweis auf Signale des Verfassungsschutzes als Grund für die Streichung von der Preisliste ist besonders problematisch, da solche Hinweise weder begründet werden müssen noch inhaltlich anfechtbar sind. Wir wehren uns gegen diesen politischen Eingriff und die Stigmatisierung linker Buchhandlungen.“</p>
<p>Das Vorgehen Weimers erinnert <strong>Strunge&nbsp;</strong>dabei stark an Trump und seine Anhängerschaft: „Auch in den USA werden Bücher mit linken und emanzipatorischen Inhalten in den Blick genommen und aus Büchereien und Buchhandlungen aussortiert. Das Signal geht nun auch an den deutschen Buchhandel: Wer vermeintlich falsche Bücher ins Schaufenster stellt, macht sich verdächtig. Die Entscheidung des Staatsministers vergiftet so das Klima in der deutschen Kulturszene.“</p>
<p><strong>Doris Achelwilm</strong>, Bremer Bundestagsabgeordnete der Linken ergänzt, wie wichtig „The Golden Shop“ für die Kulturlandschaft in Bremen ist: „Dieser Buchladen ist eine Viertel-Institution mit einem hervorragenden Literaturangebot. Der eigensinnige Charakter des Golden Shop konnte bislang noch von Bundesregierungen sachlich anerkannt werden. Kleine und unabhängige Verlage werden hier präsentiert, internationale Bücher finden sich im Sortiment sowie ein beeindruckendes Angebot an Zeitschriften, Musik und Graphic Novels. Linke, queere und migrantische Literatur haben hier einen Ort, marginalisierte Stimmen werden gehört. Dass Orte wie diese jetzt regierungsautoritär vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen werden, besorgt mich sehr.“&nbsp;</p>
<p><strong>Achelwilm</strong> abschließend: „Der Ausschluss dreier linker Buchläden von diesem Jury-Preis ist ein zusätzlicher Baustein im rechtsdrehenden Kulturkampf und keine geschmäcklerische Befindlichkeit. Wenn auf die Rechtsverschiebung mit zunehmenden Angriffen auf Kunstfreiheit, informationelle Selbstbestimmung, Zivilgesellschaft und Grundrechte reagiert wird, dann erinnert das unweigerlich an Trump. Unsere Solidarität gilt dem Golden Shop. Als Linksfraktion im Bundestag werden wir diesen Skandal nicht auf sich beruhen lassen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Achelwilm</category><category>Strunge</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-254987</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:23:00 +0100</pubDate>
                <title>Linke begrüßt klares Aufbruchssignal für mehr Bildungsqualität </title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/linke-begruesst-klares-aufbruchssignal-fuer-mehr-bildungsqualitaet/</link>
                
                <description>Miriam Strunge begrüßt die Offensive: „Gemeinsam stehen wir dafür, deutlich mehr Bremer und Bremerhavener Schüler*innen zu einem guten Schulabschluss zu führen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat Mark Rackles, Bremer Senator für Kinder und Bildung, die „Offensive für mehr Bildungsqualität“ vorgestellt. Das Programm besteht aus insgesamt 50 Einzelmaßnahmen, mit denen Bildungskompetenzen gezielt gestärkt werden sollen. Ziel ist es, dass bis 2031 deutlich mehr Schüler*innen in Bremen und Bremerhaven sowohl die Mindest- als auch die Regelstandards in Deutsch und Mathe erreichen.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke Bremen, begrüßt die Offensive: „Mit diesem umfangreichen Maßnahmenpaket setzt Rackles ein klares Signal für einen Aufbruch in der Bremer Bildungslandschaft. Hierbei hat er die volle Unterstützung der Koalition. Gemeinsam stehen wir dafür, deutlich mehr Bremer und Bremerhavener Schüler*innen zu einem guten Schulabschluss zu führen.“</p>
<p>Ein Punkt des Programms überzeugt Strunge besonders: „Die Einführung des Fachs Theater/Darstellendes Spiel in der Grundschule ist eine spannende neue Idee, um Sprachförderung einmal anders anzugehen. Kinder, die im herkömmlichen Unterricht vor besonderen Herausforderungen stehen, können sich über neue Wege ausprobieren und so ihre Kompetenzen entdecken. Gleichzeitig wird die kulturelle Bildung als integraler Bestandteil von Schule gestärkt.“</p>
<p>Die heute vom Senator für Kinder und Bildung vorgestellte „Offensive für mehr Bildungsqualität“ ist noch nicht abgeschlossen – sie soll in den kommenden Wochen in der Bremer Fachwelt diskutiert werden, bevor sie im April als verbindlicher Maßnahmenkatalog beschlossen wird.&nbsp;</p>
<p><strong>Strunge</strong> freut sich auf die anstehende Debatte: „Ich finde es super, dass ein so umfangreiches Programm in Bremen und Bremerhaven diskutiert werden soll und bin gespannt, was die Fachöffentlichkeit von den Ideen hält. An einigen Stellen wünsche ich mir allerdings Nachschärfungen. Mir ist besonders wichtig, dass wir die Schulen in den benachteiligten Quartieren noch verstärkt in den Blick nehmen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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                <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 12:45:41 +0200</pubDate>
                <title>Koalition prüft alternativen Standort für Oberschule auf dem Kellogg-Gelände</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/koalition-prueft-alternativen-standort-fuer-oberschule-auf-dem-kellogg-gelaende/</link>
                
                <description>Miriam Strunge erklärt: „Dass auch die Kellogg-Höfe als Schulstandort in Frage kommen, ist eine neue Entwicklung, die ich sehr begrüße. Denn alle bisherigen Varianten sind nicht optimal. Insbesondere die Bürgerinitiative Heimatviertel äußerte Kritik am Standort Waller Wied. Klar ist aber auch: Über den neuen Vorschlag wissen wir noch zu wenig. Es braucht belastbare Zahlen zu den Kosten und baurechtliche Fragen müssen geklärt werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute diskutiert die Stadtbürgerschaft über die Zukunft der neuen Oberschule Überseestadt. Auf Initiative der Fraktion Die Linke hat die Koalition einen <a href="https://www.linksfraktion-bremen.de/buergerschaft/aktuelles/detail-neu/eine-neue-oberschule-fuer-die-ueberseestadt-veraenderte-rahmenbedingungen-in-der-planung-beruecksichtigen/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">Antrag</a> eingebracht, der den Senat dazu auffordert, einen alternativen Standort auf dem Kellogg-Gelände zu prüfen. Neben dem bisher vorgeschlagenen Standort „Heimatgrün“ am Waller Wied steht nun mit den Kellogg-Höfen eine weitere Fläche zur Debatte. Der dort tätige Investor schlägt vor, einen Teil des Geländes für den Schulbau bereitzustellen.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke Bremen, erklärt: „Dass auch die Kellogg-Höfe als Schulstandort in Frage kommen, ist eine neue Entwicklung, die ich sehr begrüße. Denn alle bisherigen Varianten sind nicht optimal. Insbesondere die Bürgerinitiative Heimatviertel äußerte Kritik am Standort Waller Wied. Klar ist aber auch: Über den neuen Vorschlag wissen wir noch zu wenig. Es braucht belastbare Zahlen zu den Kosten und baurechtliche Fragen müssen geklärt werden. Außerdem ist es wichtig, dass die Oberschule in ein starkes Netzwerk mit Grundschulen und außerschulischen Partnern eingebettet wird. Erst wenn diese Fakten auf dem Tisch liegen, können wir eine fundierte Entscheidung für oder gegen den Standort treffen. Das heißt auch, die Option die Oberschule Überseestadt auf dem Waller Wied zu bauen, ist weiterhin nicht auszuschließen.“</p>
<p>Der Antrag wird voraussichtlich heute gegen 17:50 Uhr gemeinsam mit einem Antrag der CDU-Fraktion zum gleichen Thema debattiert.</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Verbleibstudie zeigt: Arbeitsbedingungen in den Kitas müssen sich verbessern – Politik hat Handlungsauftrag</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/verbleibstudie-zeigt-arbeitsbedingungen-in-den-kitas-muessen-sich-verbessern-politik-hat-handlungsauftrag/</link>
                
                <description>Miriam Strunge: „Mehr als die Hälfte aller Erzieher*innen in Kita und Krippe arbeiten in Teilzeit, und das vor allem aufgrund der hohen psychischen und physischen Belastungen. Und mehr als zwei Drittel der Befragten empfinden die mangelnden Vertretungsreserven sowie die Gruppengrößen als besonders belastend. Wir müssen die Belastungen im Kita-Alltag reduzieren und die Arbeitsbedingungen verbessern. Nur dann können wir die Erzieher*innen auch langfristig im Beruf halten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die heute vom Institut für Arbeit und Wirtschaft und der Arbeitnehmerkammer veröffentlichte Verbleibstudie „Motivlagen beruflicher Entscheidungen von Erzieher*innen" – im Auftrag der Senatorin für Kinder und Bildung – zeigt: Um mehr Fachkräfte im Beruf zu halten, braucht es konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation. Die Fraktion Die Linke in der Bremischem Bürgerschaft sieht die Ergebnisse als klaren Handlungsauftrag für die Politik. Konkrete Forderungen aus der Verbleibstudie sind: bessere Theorie-Praxis-Verzahnung in der Weiterbildung, mehr Wertschätzung für den Beruf, bessere Bezahlung, sowie bessere Arbeitsbedingungen durch kleinere Gruppen, eine ausgewogenere Verteilung von Kindern mit Förderbedarf und mehr Vertretungsreserven. &nbsp;</p>
<p>Dazu <strong><a href="https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/strunge-miriam/" target="_blank">Miriam Strunge</a></strong>, kinder- und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Bremischem Bürgerschaft: „Mehr als die Hälfte aller Erzieher*innen in Kita und Krippe arbeiten in Teilzeit, und das vor allem aufgrund der hohen psychischen und physischen Belastungen. Und mehr als zwei Drittel der Befragten empfinden die mangelnden Vertretungsreserven, die unausgewogene Verteilung von Kindern mit Förderbedarf sowie die Gruppengrößen als besonders belastend. Diese deutlichen Ergebnisse müssen für uns ein klarer politischer Auftrag sein. Wir müssen die Belastungen im Kita-Alltag reduzieren und die Arbeitsbedingungen verbessern. Nur dann können wir die Erzieher*innen auch langfristig im Beruf halten.“</p>
<p>Strunge weiter: „Die Befragung zeigt, dass Erzieher*innen sich sehr stark eine sinnstiftende Arbeit wünschen, die den Bedürfnissen der Kinder, die sie betreuen, gerecht wird. Vielfach stehen die Bedingungen in der Kita diesen Wünschen entgegen. Um hier Abhilfe zu schaffen, müssen wir die Gruppengrößen in Einrichtungen mit hohen Belastungen zwingend reduzieren. Das ist möglich, sobald ausreichend Kitaplätze zur Verfügung stehen. Spürbar kleinere Gruppen schaffen sichtbare Entlastung für Fachkräfte. Aber auch für Kinder und Eltern sind kleinere Gruppen ein Gewinn, da die Betreuungsqualität steigt.“</p>
<p>Strunge abschließend: „Auch zur Ausbildung der Erzieher*innen liefert die Studie wichtige Erkenntnisse. Zwei Drittel der Befragten sind mit der Ausbildung zufrieden bis sehr zufrieden. Das ist ein gutes Signal. Es gibt aber Kritik insbesondere hinsichtlich der Theorielastigkeit. Auszubildende wünschen sich mehr Praxisanteile. Deshalb sollte die Behörde die Theorie-Praxis-Verzahnung nochmal genauer unter die Lupe nehmen, um die Ausbildung noch attraktiver zu machen.“</p>
<p><strong><em>Die Studie zum Download gibt es hier</em></strong><strong><em>: <a href="https://www.iaw.uni-bremen.de/f/8ec489f3d3.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.iaw.uni-bremen.de/f/8ec489f3d3.pdf</a> </em></strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-254625</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 14:49:55 +0200</pubDate>
                <title>Linke bedankt sich bei Sascha Aulepp für ihr Engagement in der Bildungspolitik</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/linke-bedankt-sich-bei-sascha-aulepp-fuer-ihr-engagement-in-der-bildungspolitik/</link>
                
                <description>Sofia Leonidakis und Miriam Strunge kommentieren: „Wir bedauern den Rücktritt. Sascha Aulepp hat ihre Politik immer an der Frage ausgerichtet, wie wir benachteiligte Kinder besonders fördern können, in Kita und Schule. Dafür hat sie unseren tiefen Respekt! Wir wünschen Sascha Aulepp alles erdenklich Gute und danken ihr für ihren großen und persönlichen Einsatz für gute Bildung. Den Amtsnachfolger werden wir herzlich willkommen heißen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Rücktritt von Sascha Aulepp als Senatorin für Kinder und Bildung kommentiert <strong>Sofia Leonidakis</strong>, Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft:</p>
<p>„Ich bedauere den Rücktritt von Bildungssenatorin Aulepp – und die Umstände dessen. Der Job war von Anfang an anspruchsvoll: bei zunehmendem Fachkräftemangel, steigenden Kinderzahlen und wachsenden Anforderungen an die Bildungseinrichtungen. Zusätzlich hat sie das Amt auch noch während der Corona-Pandemie übernommen – das wäre für jede Person an der Ressortspitze herausfordernd gewesen. Sie hat Fortschritte vorzuweisen, diese Resultate zählen mehr als andere Aspekte. Das ist in der politischen und medialen Debatte manchmal etwas zu kurz gekommen. Vor diesem Hintergrund war die Zitterpartie verzichtbar hinsichtlich der Zukunft einer Frau im Senat, die mit viel Herzblut für die Kinder in Bremen und Bremerhaven gekämpft hat, vor allem für die Kinder, denen der Weg nicht von vornherein geebnet ist.“</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, ergänzt: „Sascha Aulepp hat ihre Politik immer an der Frage ausgerichtet, wie wir benachteiligte Kinder besonders fördern können, in Kita und Schule. Dafür hat sie meinen tiefen Respekt! Außerdem hat sie es geschafft, den Kita Ausbau deutlich voranzutreiben und mit der Einführung des Kita-Brückenjahres jedem Kind vor dem Schulbesuch einen Kita-Alltag zu ermöglichen. Ich danke Sascha Aulepp für die kollegiale Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Kämpfen, trotz knapper Haushaltslage das Beste für die Kinder in Bremen rauszuholen.“</p>
<p><strong>Leonidakis</strong> kommentiert die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für das Amt der Senatorin für Kinder und Bildung: „Das Bildungssystem in Bremen steht weiterhin vor massiven Herausforderungen. Viele Familien sind von Armut betroffen. Die Schüler*innenzahlen steigen, der Bildungserfolg hängt viel zu sehr vom Elternhaus ab und bei Leistungsvergleichen ist Bremen abgeschlagen. Wir sind als gesamte Politik gefordert, Bildungsgerechtigkeit in den Blick zu nehmen und in der Bewertung des Erreichbaren fair zu bleiben. Wir wünschen Sascha Aulepp alles erdenklich Gute und danken ihr für ihren großen und persönlichen Einsatz für gute Bildung. Den Amtsnachfolger werden wir herzlich willkommen heißen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Leonidakis</category><category>Strunge</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-254488</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 11:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Wichtiger Schritt in der Aufarbeitung: Linke begrüßt neuen Beirat zur Dekolonisierung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/wichtiger-schritt-in-der-aufarbeitung-linke-begruesst-neuen-beirat-zur-dekolonisierung/</link>
                
                <description>Miriam Strunge begrüßt die Einrichtung des neuen Beirats: „Der Kolonialismus hat tiefe Spuren in unserer Stadtgesellschaft hinterlassen. Um deren Aufarbeitung gibt es immer wieder intensive Auseinandersetzungen. Seien es Straßennamen mit kolonialem Bezug, koloniales Raubgut in Museen oder die mangelnde Berücksichtigung der kolonialen Vergangenheit in Lehrplänen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deputation für Kultur hat am heutigen Mittwoch beschlossen, einen Landesbeirat zur Dekolonisierung einzurichten. Das neue Gremium wird sich aus Expert*innen der Zivilgesellschaft sowie Bremer Kulturinstitutionen zusammensetzen und Bürgerschaft, Senat und Magistrat Bremerhaven bei der Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit unterstützen.</p>
<p><strong>Miriam Strunge,</strong> kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, begrüßt die Einrichtung des neuen Beirats: „Der Kolonialismus hat tiefe Spuren in unserer Stadtgesellschaft hinterlassen. Um deren Aufarbeitung gibt es immer wieder intensive Auseinandersetzungen. Seien es Straßennamen mit kolonialem Bezug, koloniales Raubgut in Museen oder die mangelnde Berücksichtigung der kolonialen Vergangenheit in Lehrplänen. Dabei werden die Stimmen derjenigen, die besonders unter der kolonialen Vergangenheit gelitten haben, noch immer zu wenig gehört.“</p>
<p>Der neue Landesbeirat nimmt deshalb einen Perspektivwechsel vor. Per Satzung wird sichergestellt, dass in diesen insbesondere Migrant*innen aus ehemaligen Kolonien, Schwarze Deutsche oder Rassismusbetroffene berufen werden und so migrantische Stimmen dort eine Mehrheit haben können.</p>
<p>Strunge weiter: „Dieser Perspektivwechsel liegt mir sehr am Herzen. Es gibt eine große Expertise in den migrantischen Communities unserer beiden Städte zum Kolonialismus und seinem Fortwirken bis heute. In den Debatten sollten wir uns viel öfter auf dieses Wissen verlassen. Mit dem neuen Beirat ist ein wichtiger Schritt getan, um die koloniale Vergangenheit im Land Bremen konsequent aufzuarbeiten. Ich bin sehr gespannt, welche Themen der Beirat in seiner Arbeit aufnehmen wird und freue mich auf die Debattenbeiträge, die aus seiner Mitte kommen werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 13 May 2025 17:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Sanierungskonzept der Bremer Bäder Gesellschaft nicht zielführend</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/sanierungskonzept-der-bremer-baeder-gesellschaft-nicht-zielfuehrend/</link>
                
                <description>Cindi Tuncel und Miriam Strunge zeigen sich enttäuscht: „Wir warten jetzt schon lange auf dieses Konzept. Und das Warten hat sich nicht gelohnt. Zum einen ist das Konzept überhaupt noch nicht spruchreif. Da muss noch richtig viel nachgeliefert werden.  Zum anderen werden die vorhandenen Probleme nicht gelöst. Im Gegenteil: Wasserfläche soll abgebaut werden, während die Betriebskosten und die Investitionskosten stark steigen sollen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Erhalt der Bremer Bäder wird auch in Zukunft wesentlich teurer, während gleichzeitig Wasserflächen weiter abgebaut werden sollen. Dies ist der Vorlage „Strategische Weiterentwicklung und Restrukturierung der Bremer Bäder GmbH (<a href="https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/media.php/13/20250513_Anlage_Eckpunkte_Ba%CC%88derkonzept.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Bäderkonzept 2035</a>)“ zur heutigen Sportdeputation zu entnehmen.</p>
<p><strong><a href="https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/" target="_blank">Cindi Tuncel</a></strong>, sportpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, zeigt sich enttäuscht: „Wir warten jetzt schon lange auf dieses Konzept. Und das Warten hat sich nicht gelohnt. Zum einen ist das Konzept überhaupt noch nicht spruchreif. Da muss noch richtig viel nachgeliefert werden.&nbsp; Zum anderen werden die vorhandenen Probleme nicht gelöst. Im Gegenteil: Wasserfläche soll abgebaut werden, während die Betriebskosten und die Investitionskosten stark steigen sollen. Statt zu sanieren, soll neugebaut werden. Auch in den Bauphasen werden Wasserflächen wegfallen.“</p>
<p>Ziel des Bäderkonzeptes 2035 soll ein übergreifender Sanierungsplan mit einer strategischen Weiterentwicklung der Bremer Bäder sein. Insbesondere die steigenden Zuschussbedarfe der Bremer Bäder, unter anderem der Betriebskostenzuschuss, sollen zumindest stabilisiert beziehungsweise reduziert werden. Wichtigstes Kriterium ist außerdem die Sicherstellung der Bedarfe für das Schulschwimmen, das Vereinsschwimmen und die Daseinsvorsorge der Öffentlichkeit.</p>
<p><strong><a href="https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/strunge-miriam/" target="_blank">Miriam Strunge</a></strong>, bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, sieht besonders die Bedarfe des Schulschwimmens nicht ausreichend berücksichtigt. “Aktuell steigen die Schüler*innenzahlen in Bremen stark an. Um allen Kindern das Schwimmen beizubringen, brauchen wir mehr und nicht weniger Wasserfläche. Nur so können wir garantieren, dass alle Kinder im Grundschulalter im Rahmen des Sportunterrichts Schwimmen lernen. Es reicht dabei nicht, den Fokus nur auf das Schulschwimmen zu legen. Es braucht auch Wasserzeiten für Wassergewöhnung, frühkindliches Schwimmen, Eltern-Kind-Kurse und andere außerschulische Angebote zum Erlernen des Schwimmens. Hier sinkt die Zahl der Angebote seit Jahren, die Wartelisten sind viel zu lang. Das Konzept berücksichtigt diese Bedarfe nicht angemessen“.</p>
<p>Das Bäderkonzept soll nun weiter konkretisiert werden und es sollen insbesondere die Finanzierungsvorschläge bis zum Herbst 2025 belastbar dargestellt werden. Die Linksfraktion erwartet, dass sich bei steigendem Finanzbedarf gerade auch die Wasserflächen nicht reduzieren, sondern ausgeweitet werden müssen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category><category>Tuncel</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-254108</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 16:18:21 +0100</pubDate>
                <title>Einigung zu Kitagesetz: Keine ungelernten Kräfte, aber verlässlichere Betreuung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/einigung-zu-kitagesetz-keine-ungelernten-kraefte-aber-verlaesslichere-betreuung/</link>
                
                <description>Miriam Strunge sagt zu der Einigung: „Ich bin sehr zufrieden mit dem neuen Gesetzesentwurf. Ein für mich zentraler Punkt aus den Verhandlungen ist nun darin verankert: Ungelernte Kräfte in den Kitas dürfen nicht die Aufsichtspflicht für die Kinder übernehmen. Um den Personalmangel trotzdem zu dämpfen und verlässlichere Betreuungszeiten zu schaffen, ermöglichen wir den Trägern, ihr Personal flexibler einzusetzen als bisher.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach intensiven Beratungen in der Koalition hat die Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Aulepp, heute Änderungen zum Bremischen Tageseinrichtungs- und Kindertagespflegegesetz (BremKTG) vorgelegt. Demnach soll die Betreuung in den Kitas verlässlicher gestaltet und es sollen mehr Kitaplätze geschaffen werden. Dafür dürfen künftig mehr pädagogische Berufsgruppen in Kitas arbeiten. Als Gruppenleitungen sollen etwa Personen mit einem Bachelorabschluss in Kindheits- und Elementarpädagogik sowie staatlich anerkannte Heilpädagog*innen mit einschlägiger Berufspraxis tätig sein dürfen. Zehn Stunden in der Woche können zudem sozialpädagogische Assistent*innen, Kinderpfleger*innen und Kindertagespflegepersonen eine Kitagruppe betreuen, solange ein Erzieher oder eine Erzieherin in der Einrichtung anwesend und erreichbar ist.</p>
<p>Zur langfristigen Qualitätsverbesserung wird zudem festgeschrieben, in benachteiligten Stadtteilen die Gruppengrößen um zwei Kinder zu reduzieren, sobald dort eine Vollversorgung erreicht ist.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, kinderpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft, zu der Einigung: „Ich bin sehr zufrieden mit dem neuen Gesetzesentwurf. Ein für mich zentraler Punkt aus den Verhandlungen ist nun darin verankert: Ungelernte Kräfte in den Kitas dürfen nicht die Aufsichtspflicht für die Kinder übernehmen. Um den Personalmangel trotzdem zu dämpfen und verlässlichere Betreuungszeiten zu schaffen, ermöglichen wir den Trägern, ihr Personal flexibler einzusetzen als bisher. So werden mindestens 30 Stunden in der Woche durch Erzieher*innen abgedeckt. Zusätzliche zehn Stunden Betreuung können durch sozialpädagogische Assistenzkräfte, Kinderpfleger*innen oder Kindertagespflegepersonen ergänzt werden. Auch bei kurzfristiger Krankheit einer Erzieherin darf die Assistenzkraft die Beaufsichtigung der Kinder übernehmen. Das kann im Alltag sehr helfen, wenn Eltern nicht am Montagmorgen angerufen werden müssen und erfahren, dass die Kita ausfällt. Mit dieser Regelung schaffen wir mehr verlässliche Betreuung.“</p>
<p>Strunge betont: „Die Qualitätsstandards werden nur temporär abgesenkt und das auch nur so weit, dass Eltern ihre Kinder mit einem guten Gefühl weiter in die Kita bringen können. Dieser Spagat ist uns gelungen. Uns Linken ist besonders wichtig, dass der Senat sich zu Qualitätsverbesserungen verpflichtet, um so die Betreuungsqualität in Kitas zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für die Fachkräfte zu verbessern. So werden die Gruppengröße in benachteiligten Stadtteilen um zwei Kinder verkleinert, sobald hier eine Vollversorgung erreicht ist, also jedem Kind ein Kitaplatz angeboten werden kann. Im Ü3-Bereich wird das in einigen Stadtteilen voraussichtlich 2028 der Fall sein.</p>
<p>Klar ist: Wir brauchen zwar mehr Kitaplätze, aber wir sind auch darauf angewiesen, dass Fachkräfte gerne und langfristig in den Kitas arbeiten. Das geht nur mit attraktiven Arbeitsbedingungen!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-247177</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 15:52:43 +0100</pubDate>
                <title>Koalition will mehr Studienplätze für Sonderpädagog*innen in Bremen schaffen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/koalition-will-mehr-studienplaetze-fuer-sonderpaedagoginnen-in-bremen-schaffen/</link>
                
                <description>Miriam Strunge begründet den von der Linksfraktion initiierten RGR-Antrag der heute in der Bremischen Bürgerschaft beschlossen wurde: „Bremen läuft auf einen gefährlichen Mangel an Sonderpädagog*innen in Schulen zu. Bis 2030 benötigen wir mehr als 500 Fachkräfte insgesamt im Land. Zu wenige Fachkräfte hätten zur Folge, dass Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf nicht die Unterstützung im Klassenzimmer erfahren, die sie brauchen.“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit mehr Studienplätzen in der Inklusiven Pädagogik will die rot-grün-rote Koalition die Inklusion an Bremer Schulen absichern. Einen entsprechenden Antrag, von der Linksfraktion erarbeitet, hat das Regierungsbündnis heute in der Bremischen Bürgerschaft beschlossen. Demnach soll der Senat u.a. zusammen mit der Universität Bremen prüfen, ob und wie die Studienkapazitäten für angehende Sonderpädagog*innen ausgebaut werden können. Geprüft werden soll auch, wie viele zusätzliche Referendariatsplätze für Inklusion am Landesinstitut Schule (LIS) bis zum 1. Februar 2025 eingerichtet werden können.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert: „Bremen läuft auf einen gefährlichen Mangel an Sonderpädagog*innen in Schulen zu. Bis 2030 benötigen wir mehr als 500 Fachkräfte insgesamt im Land. Zu wenige Fachkräfte hätten zur Folge, dass Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf nicht die Unterstützung im Klassenzimmer erfahren, die sie brauchen, um gut zu lernen und ihre Abschlüsse zu schaffen. Auch das dringend notwendige Angebot der temporären Lerngruppen für Kinder, die nicht die ganze Zeit im Klassenverband unterrichtet werden können, könnte nicht ausgebaut werden. Einige Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte wissen womöglich schon aus eigener Erfahrung, wie stark ein Mangel an Inklusionspädagog*innen den Unterrichtsalltag beeinträchtigen kann. Schon heute fehlen an Bremer Oberschulen 119 sonderpädagogische Lehrkräfte.</p>
<p>Es ist notwendig jetzt den Fachkräftemangel von morgen zu verhindern! Deshalb muss die Zahl der Studienplätze für Inklusive Pädagogik an der Uni Bremen rauf. Am LIS müssen mehr Referendariatsplätze für Sonderpädagog*innen eingerichtet werden. Dafür brauchen wir zusätzlichen finanzielle Mittel im Haushalt. Nur so sichern wir die Inklusion in den Bremer Schulen und sorgen für faire Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-246846</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 13:07:52 +0100</pubDate>
                <title>Gedenkort für die Opfer der Brechmittelfolter kommt!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/gedenkort-fuer-die-opfer-der-brechmittelfolter-kommt/</link>
                
                <description>Miriam Strunge und Henrike Adebar bedanken sich für den langen Atem der Initiative in Gedenken an Laye Alama Condé. „Mit der Entscheidung für den Gedenkort macht das Land Bremen als ehemalige Hochburg der Brechmittelfolter seine Verantwortung sichtbar. Dieser Gedenkort soll uns eine Mahnung sein, menschenrechtswidrige Praktiken in staatlichen Institutionen in Zukunft zu verhindern und die Augen nicht vor rassistischer staatlicher Gewalt zu verschließen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstagabend hat der Beirat Mitte die Standortentscheidung für einen Gedenkort an die menschenrechtswidrige Brechmittelvergabe getroffen. Das Mahnmal soll direkt neben dem Gerhard-Marcks-Haus realisiert werden. Hintergrund der Entscheidung ist ein Beschluss der Bremischen Bürgerschaft aus dem Jahr 2020, in dem die 12 Jahre andauernde Praxis der Brechmittelvergabe verurteilt und ein Gedenkort gefordert wird. Von 1991 bis 2005 wurde in mehr als 1000 Fällen Brechmittel Tatverdächtigen zugeführt. Laye Alama Condé verstarb am 7. Januar 2005 an den Folgen der Brechmittelfolter.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, kommentiert: „Mit der Entscheidung für den Gedenkort macht das Land Bremen als ehemalige Hochburg der Brechmittelfolter seine Verantwortung sichtbar. Dieser Gedenkort soll uns eine Mahnung sein, menschenrechtswidrige Praktiken in staatlichen Institutionen in Zukunft zu verhindern und die Augen nicht vor rassistischer staatlicher Gewalt zu verschließen. Wir müssen uns an diesen Schandfleck staatlichen Versagens erinnern, um dieses menschenverachtende Verhalten nicht zu wiederholen. Ich freue mich, dass dieser Gedenkort jetzt umgesetzt wird. Es ist genau richtig, dass er gut sichtbar, zentral in der Innenstadt errichtet wird.“</p>
<p>Die Auswahlkommission hat sich einstimmig für den Entwurf „Force – Death by Drowning“ von Usha Seejarim entschieden, um den Gedenkort künstlerisch umzusetzen. Strunge lobt die Zusammensetzung der Kommission, die u.a. aus Bremer*innen bestand, die selbst rassistische Erfahrungen gemacht haben. Außerdem hebt sie hervor, dass insbesondere Künstler*innen of Color ermutigt wurden, Entwürfe für das Mahnmal einzusenden. „Das halte ich bei dieser Thematik, bei der die Opfer ausschließlich Schwarze Menschen waren, für genau den richtigen Weg“, sagt Strunge.</p>
<p><strong>Henrike Adebar</strong>, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Beirat Mitte, bedankt sich für den langen Atem der Initiative in Gedenken an Laye Alama Condé, die gegen erheblichen Widerstand für ein Mahnmal gekämpft hat: „Das Wort FORCE, aus dem das Mahnmal bestehen soll, bedeutet ja auch KRAFT. Kraft zu haben für etwas zu kämpfen. Daneben bedeutet es MACHT und auch ZWANG. Es mahnt uns, Macht nicht zu missbrauchen, keinen Zwang auszuüben, Machtmissbrauch aktiv zu verhindern. Und es gibt Denkimpulse darüber hinaus. Ich bin sehr dankbar, dass nach so langer Zeit dieses wichtige Mahnmal in unserem Stadtteil entstehen kann.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-246216</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 14:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Neuer Bildungstrend zeigt, wie wichtig zusätzliche Investitionen in die Bildung sind</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/neuer-bildungstrend-zeigt-wie-wichtig-zusaetzliche-investitionen-in-die-bildung-sind/</link>
                
                <description>Miriam Strunge äußert sich zum neuen Bildungstrend, den das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Berlin heute veröffentlicht hat: „Die Verschlechterungen in Bremen und bundesweit überraschen mich ehrlich gesagt nicht. Wir haben ein chronisch unterfinanziertes Bildungssystem und massiven Fachkräftemangel im Bereich Lehre und Inklusion aufgrund der Versäumnisse von zahlreichen Bundes- und Länderregierungen der Vergangenheit.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Berlin einen neuen Bildungstrend veröffentlicht. Bundesweit wurden die Kompetenzen der Neuntklässler*innen in Deutsch und Englisch verglichen. Deutschlandweit haben sich im Fach Deutsch die Ergebnisse verschlechtert, in Bremen stärker als im Bundesschnitt. Inzwischen erreicht hier im Bundesland fast jede*r zweite Jugendliche die Mindestanforderungen für den Mittleren Schulabschluss (MSA) beim Lesen oder Zuhören nicht, 2015 betraf dies nur rund ein Drittel der Schüler*innen. Gegenläufig sind die Ergebnisse im Fach Englisch, wo sich die Leistungen deutschlandweit verbesserten. Dieser Trend ist auch in Bremen zu sehen.</p>
<p><strong>Miriam Strunge</strong>, bildungspolitische Sprecherin der Bremer Fraktion DIE LINKE, kommentiert die Erhebung: „Die Verschlechterungen in Bremen und bundesweit überraschen mich ehrlich gesagt nicht. Wir haben ein chronisch unterfinanziertes Bildungssystem und massiven Fachkräftemangel im Bereich Lehre und Inklusion aufgrund der Versäumnisse von zahlreichen Bundes- und Länderregierungen der Vergangenheit. Wir haben eine Gesellschaft, die immer weiter auseinanderdriftet und Schulen, die das nicht allein ausgleichen können. Das zeigt sich bundesweit und, wie so oft, besonders in Bremen.</p>
<p>In unserem begrenzten Rahmen als kleinstes Bundesland mit wenig Haushaltsmasse versuchen wir maximal gegenzusteuern. So haben wir im Koalitionsvertrag zahlreiche Maßnahmen vereinbart, mit denen wir erfolgreiche Pilotprojekte aus der vergangenen Legislatur fortsetzen und das Bremer Schulsystem weiter von Grund auf ausbauen wollen. Flächendeckende Doppelbesetzung im Unterricht an den Grundschulen in allen benachteiligten Stadtteilen, eine schnelle Umsetzung des neuen Sprachförderkonzeptes, zusätzliche Matheförderung, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Vom Senat erwarte ich, dass er jetzt einen Haushalt vorlegt, in dem dieser Maßnahmenkatalog mit entsprechenden Mitteln ausgestattet wird. Ein deutliche Mehrausstattung der Schulen mit zusätzlichem Personal muss unsere Bremer Antwort auf diese Bildungskrise sein!“</p>
<p>Mit Blick auf den Bund fordert Strunge: „Dieser Krise müssen sich Bund und Länder gemeinsam stellen. Das neue Startchancen-Programm mit einer Milliarde Euro pro Jahr vom Bund ist da ein viel zu kleiner Anfang. Wir brauchen auf Bundesebene ein 100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bildung. Es ist notwendig, Kitas und Schulen schnell auszubauen und zusätzliche Fachkräfte zügig auszubilden. Ein bundesweiter Kraftakt muss her, der besonders die Kinder in den Blick nimmt, die von der Gesellschaft sonst vernachlässigt werden. Denn auch das zeigt der Bildungstrend: Die Kinder aus benachteiligten Elternhäusern haben es zunehmend schwerer im deutschen Bildungssystem. Es braucht eine deutschlandweite Trendwende – für Schulen, in denen alle Schüler*innen eine echte Chance auf Bildungserfolg haben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 11 Oct 2023 17:03:02 +0200</pubDate>
                <title>Gegen den Fachkräftemangel in Kitas: Koalition will mehr Ausbildungswege von Anfang an vergüten</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bremen.de/abgeordnete-und-fraktion/tuncel-cindi/detail/news/gegen-den-fachkraeftemangel-in-kitas-koalition-will-mehr-ausbildungswege-von-anfang-an-vergueten/</link>
                
                <description>Miriam Strunge freut sich über diese wichtige Weichenstellung: „Eine Ausbildungsvergütung macht die Ausbildung deutlich attraktiver. Genau das wollen wir, damit sich mehr junge Menschen für dieses wichtige Berufsfeld entscheiden. Der Ausbildungsweg zum und zur Erzieher*in soll ab dem ersten Tag bezahlt werden. Das ist notwendig zur Fachkräftegewinnung, es ist aber auch ein Akt der Wertschätzung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für viele beginnt der Berufsweg zur*m Erzieher*in mit der Ausbildung zur*m sozialpädagogischen Assistent*in oder Kinderpfleger*in. Diese bislang unbezahlte Ausbildung wird nun auf Initiative der Fraktion DIE LINKE vergütet werden. Ein Antrag der Regierungskoalition hierzu wurde heute in der Bremischen Bürgerschaft beschlossen. Demnach soll der Senat einen Vorschlag zur Vergütung der beiden Ausbildungswege vorlegen und umsetzen.</p>
<p><strong>Miriam Strunge,</strong> kinderpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, freut sich über diese wichtige Weichenstellung: „Eine Ausbildungsvergütung macht die Ausbildung deutlich attraktiver. Genau das wollen wir, damit sich mehr junge Menschen für dieses wichtige Berufsfeld entscheiden. Der Ausbildungsweg zum und zur Erzieher*in soll ab dem ersten Tag bezahlt werden. Das ist notwendig zur Fachkräftegewinnung, es ist aber auch ein Akt der Wertschätzung. Die Arbeit von Fachkräften in den Kitas hat eine hohe gesellschaftliche Bedeutung, hier wird der Grundstein für Bildung und soziale Teilhabe gelegt.“</p>
<p>Im Gegensatz zu Ausbildungen in Handwerk und Industrie werden Ausbildungen im Bereich Erziehung, Pflege und Soziales häufig nicht vergütet. „Diese Abwertung von Sorgeberufen ist mittelalterlich und muss dringend geändert werden“, sagt Strunge. „Es kann nicht sein, dass so ein einfacher Anreiz wie ein Azubi-Gehalt ausgerechnet bei gesellschaftlichen unverzichtbaren Berufen fehlt. Wir LINKEN setzen uns dafür ein, dass es für alle Bremer*innen attraktiv wird, Sorgeberufe zu erlernen.“</p>
<p>Den Antrag „<em>Den Ausbildungsweg zur/zum Erzieher:in von Anfang an vergüten – durch Ausbildungsvergütung für sozialpädagogische Assistent:innen und Kinderpfleger:innen den Kitaplatzausbau vorantreiben</em>“ finden Sie <a href="https://paris.bremische-buergerschaft.de/starweb/paris/servlet.starweb?path=paris/LISSHFL.web&amp;format=LISSH_MoreDokument_Report&amp;search=WP=21+AND+DNR=80+AND+DART=d" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Strunge</category>
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