Um unsere Städte für die Zukunft fit zu machen, gilt es, soziale und ökologische Maßstäbe anzulegen. Entscheidend wird es sein, unnötige Wege, etwa zum Arbeitsplatz weitgehend zu vermeiden. Die antiquierte Vorstellung, Arbeiten und Wohnen müsse funktional-räumlich getrennt sein, um ein gutes Leben zu ermöglichen, kann diesem Ziel nicht genügen.
Vielmehr gilt es, einen integrativen Ansatz zu verfolgen: Beide Funktionen, Wohnen und Arbeiten, müssen miteinander vereinbart werden, ohne das Verkehrsaufkommen, insbesondere auf Bremens Straßen weiter zu erhöhen.
Neben dieser neuausgerichteten Flächennutzungspolitik fordern wir politisch flankierte Umwelt- und Kilmaschutzmaßnahmen. Diese müssen insbesondere im kommunalen Wohnungsbau und den öffentlichen Gebäuden stärker berücksichtigt werden. Solaranlagen, emissionsfreie Häuser, moderne Heizungsanlagen und Wärmedämmung bei Altbauten müssen vom Land Bremen finanziell stärker gefördert werden.
Der ÖPNV kann mithelfen, die vielen Autos von der Straße zu bringen. Dazu müssen die BSAG und der VBN kundenfreundlicher werden. Perspektivisch wollen wir die Nutzung kostenfrei gestalten und die Anbindungen an das Verkehrsnetz ausbauen.