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Ein-Euro-Jobs

Ein-Euro-Jobs sind derzeit das meist genutzte arbeitsmarktpolitische Instrument. Ihr Vormarsch wurde mit den Hartz-Gesetzen eingeläutet.

Ein-Euro-Job heißt: Arbeiten ohne Arbeitsvertrag, ohne arbeitsrechtlichen Schutz, statt Lohn gibt es eine Aufwandsentschädigung von einem Euro je Stunde. Ein-Euro-Job heißt: Erwerbslose werden nicht mehr als Arbeitnehmer behandelt, sondern als Erziehungs- und Sozialfälle, die erst wieder an reguläre Arbeit herangeführt werden müssen. Jedoch zeigen Studien: Diese Beschäftigung hilft Erwerbslosen nicht, eine reguläre Arbeit zu finden. Statt die Aussichten von Erwerbslosen auf eine reguläre Beschäftigung zu verbessern, werden durch Ein-Euro-Jobs nicht selten sogar reguläre Arbeitsplätze verdrängt.

Die Linksfraktion fordert, dass Bremen aus der Praxis entwürdigender Ein-Euro-Jobs aussteigt. Mit den frei werdenden Aufwandspauschalen sowie ergänzenden Landesmitteln werden neue Arbeitsplätze geschaffen, sozialversicherungspflichtig und mit Perspektive.

(Gute) Arbeit
Mindestlohn
Zumutbarkeit
Öffentliche Beschäftigung
Hartz IV

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