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Antifaschismus

Auch in Bremen gibt es Neonazis. Viele von ihnen sind gewaltbereit und in verschiedenen Gruppen fest organisiert. Einige verdienen sich sogar ihren Lebensunterhalt mit ihrer Ideologie, etwa in dem sie rechtsradikale Musik und Bekleidung an Gleichgesinnte verkaufen. Via Internet oder in einem scheinbar ganz normalen Geschäft in der Innenstadt. Damit versuchen sie, ihre menschenverachtenden und hasserfüllten Ansichten in der Öffentlichkeit schrittweise zu etablieren. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen geködert werden.

DIE LINKE und die Linksfraktion tun ihr Möglichstes, um ein weiteres Erstarken des Rechtsextremismus zu verhindern. Wir beteiligen uns in diesem Sinne an antifaschistischen Bündnissen und Aktionen.

Wir sind uns aber auch bewusst, dass die Bedrohung über die offensichtlichen Neonazis hinausgeht und sie immer versucht auch in der Mitte der Gesellschaft Fuß zu fassen. Rechtsextremistische, antidemokratische, antisemitische und fremdenfeindliche Ressentiments sind leider kein Phänomen, was sich nur dann ausdrückt, wenn jemand Bomberjacke und Glatze trägt. Wir finden solche Parolen in abgeschwächter Form in den Schulen, an Stimmtischen, bei Sportveranstaltungen mit unter in der Bahn oder am Arbeitsplatz.

Für DIE  LINKE stellen sich damit zwei Aufgaben:

Wir müssen den überzeugten Neonazis entschlossen entgegentreten und klar machen, dass Bremen eine bunte Stadt ist und bleibt. Insbesondere muss die von ihnen ausgehende Gewalt bekämpft werden.

Wir müssen im alltäglichen Miteinander für Positionen der Toleranz, des Respekts und der Menschlichkeit werben, damit Hass keine Chance hat.

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