Der Meinung der stellvertretende Bremer CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Mohr-Lüllmann, die Aufarbeitung des Falls Kevin als unbefriedigend bezeichnet, kann man sich nur anschließen. Wenn dann allerdings als mögliche Ursache unter anderem auf den personeller Engpass bei den Amtsvormundschaften hingewiesen wird, ist das ein Leugnen der Mitverantwortung der CDU.
„Für den entsprechenden Personalabbau, also den jetzt bestehenden Engpass, st die CDU durchaus mitverantwortlich“, erklärt Sirvan Cakici, Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, „nun mit dem Finger darauf zu zeigen ist unredlich, aber nicht unerwartet. DIE LINKE sieht die Problematik auch und wird politisch tätig
werden um Lösungen zu finden. Ein weiteres Schicksal wie bei dem kleinen Kevin
darf es nicht geben.“